Policy and Fundings

Positionspapier: Vorschläge zur Änderung und Präzisierung des österreichischen Rechtsrahmens zu Wasserstoff und Power-to-X

14.08.2020 10:31

Die österreichische Energie-Vorzeigeregion WIVA P&G beschäftigt sich in ihrer Kernaufgabe mit der umfassenden Forschung, Entwicklung und Implementierung eines wasserstoffbasierten Systems. Die Umstellung ist nicht vergleichbar mit z.B. der Steigerung der Energieeffizienz oder einem reinen Energieträgerwechsel von fossil zu erneuerbar. Zur Umsetzung gehört auch die optimale Integration in die nationale und internationale Rechtsordnung.

Das Ende Juli veröffentlichte Positionspapier thematisiert zum einen notwendige rechtliche Klarstellungen zur umfassenden Rechtssicherheit und zum anderen die erforderlichen regulatorischen Modifizierungen für ein zukünftig angestrebtes Level Playing Field für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff, aber auch generell Förderungen und Anreize für den Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft, wofür es auch anderer Instrumente und Incentivierungen, die über die klassischen F&E bzw. Investitionsförderungen hinausgehen, bedarf.

Europäische Kommission legt Pläne für das Energiesystem der Zukunft und sauberen Wasserstoff vor

14.08.2020 08:48

Um bis 2050 klimaneutral zu werden, muss Europa sein Energiesystem umgestalten, auf das 75 % der Treibhausgasemissionen der EU entfallen. Die EU-Strategie zur Integration des Energiesystems bildet den Rahmen für die Energiewende und ruht auf 3 Säulen:

  • Erstens einem stärker „kreislauforientierten“ Energiesystem
  • Zweitens einer stärkeren direkten Elektrifizierung der Endverbrauchssektoren
  • Für die Sektoren, in denen eine Elektrifizierung schwierig ist, wird in der Strategie die Nutzung saubererer Brennstoffe‚ z. B. von erneuerbarem Wasserstoff, nachhaltigen Biokraftstoffen und Biogas, vorgeschlagen. Die Kommission wird ein neues Klassifizierungs- und Zertifizierungssystem für erneuerbare und CO2-arme Brennstoffe vorschlagen.

 

Energieforschungserhebung 2019

12.08.2020 11:55

2019 hat die öffentliche Hand 149,1 Millionen Euro für Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte im Bereich Energie ausgegeben. An erster Stelle liegt Energieeffizienz (insbesondere E-Mobilität, Industrie und Gebäude), gefolgt von Erneuerbaren (hauptsächlich Bioenergie und Photovoltaik) sowie „Übertragung und Speicher“.

Netzwerk der Netzwerke für den Leichtbau

22.07.2020 16:45

Leichtbau leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und wird deshalb auf europäischer Ebene immer mehr an Bedeutung gewinnen. Daher wurde nun die European Lightweight Association (ELA) ins Leben gerufen. Gründungspartner der grenzüberschreitenden Wirtschaftsvereinigung – „European Lightweight Association“ (kurz: ELA) – sind die Bayern Innovativ GmbH, die oö. Standortagentur Business Upper Austria, das Hightech Zentrum Aargau AG sowie die Leichtbau BW GmbH aus Baden-Württemberg.

Gutachten: „Crediting System for Renewable Fuels in EU Emissions Standards for Road Transport“

16.07.2020 16:18

In der vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegebenen Studie „Crediting System for Renewable Fuels in EU Emissions Standards for Road Transport“ wurde ein detaillierter Entwurf für die Anrechung von CO2-Reduktionen aus synthetischen und fortschrittlichen alternativen Krafstoffen (SuFAK) im Rahmen der EU-Flottenziele erarbeitet. Das in der Studie vorgestellte SuFAK-Anrechnungssystem soll vergleichbare Wettbewerbsbedingungen für verschiedene Technologien zur Emissionsreduzierung sicherstellen. Ziel ist es, die Emissionen des Straßenverkehrssektors effektiv und effizient zu senken.

INFRAMIX: Vorbereiten der Straßeninfrastruktur für den Mischverkehr mit automatisierten Fahrzeugen

16.07.2020 15:02

Ende Mai konnte das Projekt INFRAMIX erfolgreich abgeschlossen werden. Neben der Auswertung der durchgeführten Tests, konnte auch ein Klassifikationsschema erarbeitet werden, das international zum Einsatz kommen soll.

IEA: Energie- und Technologiepolitik auf dem Prüfstand

09.07.2020 11:05

Die Internationale Energieagentur (IEA) stellt Österreich bei dem am 26.5.2020 vorgestellten Prüfbericht ein gutes Zeugnis für seine Energie- und Technologiepolitik aus. Auf dem Weg zur Klimaneutralität und zum Innovation Leader sind aber noch weitere Anstrengungen nötig. COVID-19 Konjunkturmaßnahmen sollen Klimaschutz und Energiewende vorantreiben.

Österreich hat sich verpflichtet seine Treibhausgasemission bis 2020 um 16% gegenüber 2005 zu reduzieren (Europäisches Emissionshandelssystems ETS), seit 2016 steigen die Emission jedoch wieder signifikant, was vor allem auf den Verkehrssektor zurückzuführen ist. Für 2030 hat sich Österreich verpflichtet seine Emissionen um 36% zu reduzieren. Die IEA schätzt, dass Österreich nur 27% erreichen könnte, wenn die Anstrengungen nicht deutlich erhöht werden.

Energieinnovationen aus Österreich - Der Green Deal für eine klimaneutrale Zukunft

09.07.2020 11:01

Die Broschüre des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und des Klima- und Energiefonds zeigt neueste österreichische Forschungsergebnisse aus dem Bereich Energie mit Beispielen aus Stadt der Zukunft, Dekarbonisierung der Industrie, digitale Transformation und grüner Wasserstoff.    

FTI-Strategie Mobilität - 2. öffentliche Konsultation

03.07.2020 10:56

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) (Sektion III - Innovation und Technologie, Abteilung Mobilitäts- und Verkehrstechnologien) erarbeitet im Zeitraum von November 2019 bis August 2020 eine Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie für Mobilität (FTI-Strategie Mobilität).

Im Zuge der Entwicklung der FTI-Strategie Mobilität lädt das BMK ein, sich an der 2. öffentlichen Konsultation zu beteiligen. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit zu den inhaltlichen Schwerpunktsetzungen, wo Maßnahmen gesetzt werden sollen, Stellung zu beziehen. Die Befragung dauert ca. 30 Minuten und ist bis 12. Juli 2020 geöffnet.

Mobilität der Zukunft - 15. Ausschreibung

24.06.2020 15:08

In der 15. Ausschreibung aus dem Programm "Mobilität der Zukunft" sind Schwerpunkte zu "Fahrzeugtechnologien", "Automatisierter Mobilität" und "Personenmobilität" ausgeschrieben. Insgesamt stehen 9 Mio. € zur Verfügung.

Ausschreibungsschwerpunkte für Förderungen

Fahrzeugtechnologien

  • Brennstoffzellen und Wasserstoff
  • Leichtbau, Produktionstechnologien und Fahrzeugintegration
  • Fahrzeugelektronik, Simulation, Sensorik und Automatisierung
  • Nichtfossile Treibstoffe und Energieträger für mobile Anwendungen

Automatisierte Mobilität

  • Automatisiertes Fahren – Testen und Verifizieren

Personenmobilität

  • Umsetzungspfade klimagerechter Personenmobilität in Zeiten des Umbruchs

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