News

27Jan

Importmöglichkeiten für erneuerbaren Wasserstoff

Neben der Eigenproduktion von Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen in Österreich wird der Import aus EU- und Drittstaaten in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Dahingehend hat das BMK eine Studie beauftragt, die verschiedene Optionen zum zukünftigen Import von erneuerbarem Wasserstoff nach Österreich untersucht. Die Studie identifiziert mögliche Bezugsquellen, Transport- und Speicheroptionen für den Import von erneuerbarem Wasserstoff und seiner Derivate und stellt die Kosteneffizienz sowie die Umweltauswirkungen in Form der Lebenszyklus-THG-Emissionen der verschiedenen Optionen dar. Ebenfalls werden mögliche Barrieren aufgezeigt und Handlungsempfehlungen ausgesprochen.

27Jan

Nachruf Prof. Hans Peter Lenz (1934–2022)

Das Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik, die Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften und die Technische Universität Wien trauern um Senator e.h. Em. o. Univ.-Prof. Dr. techn. Dipl.-Ing. Hans Peter Lenz, der am 31. Dezember 2022 von uns gegangen ist. Die Weitergabe von Wissen und neuen Erkenntnissen der Wissenschaft waren Hans Peter Lenz jeher ein großes Anliegen. So veranstaltete er bereits ab dem Jahr 1979 erste Symposien im Bereich Kraftfahrzeug und Umwelt an der TU Wien. Nach Organisation und Austragung des Internationalen FISITA (Fédération Internationale des Sociétés d'Ingénieurs des Techniques de l'Automobile)-Kongresses 1984 in Wien gründete er im Jahr 1985 den Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK), mit dem er in Folge gemeinsam mit seinem Institut das Internationale Wiener Motorensymposium veranstaltete.

24Jan

Neue Wasserstoff-Richtlinien für grünen Wasserstoff

Die ÖVGW setzt mit einem im Dezember 2022 verabschiedeten technischen Regelwerk den Grundstein für die Wasserstoff-Infrastruktur: Zwei Richtlinien, nämlich eine zur Wasserstoff-Beschaffenheit und eine zu dessen Einspeisung ins Netz, wurden fertiggestellt und treten im Februar 2023 in Kraft. Im Zu­ge der Forschungsinitiative „Greening the Gas“ konnten in den vergangenen Jahren mehr als 30 Projekte mit nationalen und internationalen Forschungspartnern umgesetzt und offene technische Fragestellungen geklärt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Regelwerksarbeit ein und halfen dabei, die technischen Voraussetzungen für die Erzeugung, den Transport und den Einsatz von grünen Gasen wie Biomethan und Wasserstoff zu eruieren.

24Jan

World Energy Outlook 2022

Der World Energy Outlook (WEO) 2022 wurde im Rahmen einer gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium, dem Austrian Chapter des Club of Rome, dem World Energy Council Austria, der TU Wien und dem Klima- und Energiefonds organisierten Veranstaltung vom Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Dr. Fatih Birol vorgestellt. Der World Energy Outlook 2022 bietet unverzichtbare Analysen und Einblicke in die Auswirkungen dieses tiefgreifenden und anhaltenden Schocks auf Energiesysteme auf der ganzen Welt.

Das WEO ist die maßgeblichste Quelle für Analysen und Prognosen der Energiewelt. Diese Flaggschiff-Publikation der IEA erscheint jedes Jahr seit 1998. Ihre objektiven Daten und unvoreingenommenen Analysen liefern kritische Einblicke in die globale Energieversorgung und -nachfrage in verschiedenen Szenarien und die Auswirkungen auf Energiesicherheit, Klimaziele und wirtschaftliche Entwicklung.

24Jan

Future Mobility Region OÖ ist gestartet

Die oberösterreichische Automotivebranche mit rund 280 Unternehmen steht für 19,8 Mrd. Euro Umsatz und 87.000 Arbeitsplätze. Sie steht aber auch vor großen Herausforderungen bei der Transformation in Richtung nachhaltige Mobilität. Mit der Initiative Future Mobility Region werden Kompetenzen künftig noch stärker sichtbar und nutzbar gemacht, um die Unternehmen am Standort OÖ bei der Transformation zu unterstützen.

24Jan

ERTRAC veröffentlicht Mapping von Technologieoptionen für nachhaltige Energien und Antriebsstränge für den Straßenverkehr

Das Mapping bietet der Forschungsgemeinschaft ERTRAC die Perspektive, die Umwelt- und Energieherausforderungen des Straßenverkehrs anzugehen. Dieses Dokument wurde von der Energy & Environment Working Group erstellt, die im Laufe von zwei Jahren Input und Fachwissen von der Vielfalt der in ERTRAC vertretenen Forschungsakteure sammelte. Es gibt Forschungsempfehlungen für alle Technologieoptionen und gliedert sich entlang der Bereiche Energieträger, Antriebsoptionen und unterstützende Infrastrukturen.

24Jan

Neues Zweigang-Getriebe für E-Autos in Entwicklung

Der japanische Autohersteller Suzuki will ein Zweigang-Getriebe für E-Autos entwickeln. Partner ist das kanadische Unternehmen Inmotive. Das Ziel: bis zu 15 Prozent mehr Reichweite. Der erste Gang soll das Fahrzeug aus dem Stand „auf die Hälfte der Autobahngeschwindigkeit“ bringen. Der zweite Gang wird für höhere Geschwindigkeiten verwendet. Der Elektromotor soll so effizienter betrieben werden – was den Fahrleistungen und der Reichweite zugute kommen soll – bis zu 15 Prozent mehr sind laut Suzuki möglich. Suzuki geht außerdem davon aus, dass der verwendete Motor kleiner ausfallen kann, weil er im jeweils optimalen Betriebsbereich betrieben werden kann.

19Jan

Siemens Energy und Porsche eröffnen E-Fuels-Anlage in Chile

Siemens Energy und der Autohersteller Porsche haben in Chile im Beisein des chilenischen Energieministers Diego Pardoweine eine Fabrik für CO2-neutralen Kraftstoff (E-Fuel) eröffnet. Die Anlage Haru Oni bei Punta Arenas ist nach Angaben der Unternehmen weltweit die erste Anlage zur industriellen Herstellung von E-Fuel. Die Kapazität soll bis 2025 etwa 55 Millionen Liter jährlich und bis 2027 rund 550 Millionen Liter erreichen. Bei dem Projekt wird mit Windstrom CO2-neutraler Kraftstoff erzeugt.

19Jan

Eureka Leichtbau-Ausschreibung geöffnet

Von 25. Jänner bis 25. April ist die transnationale Eureka-Ausschreibung zu Lightweighting (Leichtbau) geöffnet. Mit den vom BMK zur Verfügung gestellten Fördermitteln werden Anwendungen in der Mobilität gefördert, um ökologische Ziele zu erreichen.

Im Leichtbau-Stakeholder-Workshop BMK-FFG EUREKA Call am 26.1. in Wien wurde über transnationale BMK Aktivitäten zur Förderung von Leichtbau für Mobilitätsanwendungen informiert. Leichtbau dient als wichtiger Hebel zur Wirkungsmaximierung einer missionsorientierten FTI-Politik. Neben Informationen zu den Ausschreibungen M-ERA.NET Leichtbau (Ausschreibung 2023 in Vorbereitung) und EUREKA seitens BMK und FFG wurde über Kooperationsmöglichkeiten mit den Partnerländern Korea und Frankreich informiert. Am 8. Februar folgt ein internationales Webinar mit Pitching-Möglichkeit für Projektideen.

14Jan

Neues TU Wien Spin-Off zur Datenanalyse

Die starke Nachfrage nach Forschungsprojekten im Bereich Energieeffizienz und erneuerbarer Energie kann in manchen Fällen die personellen Kapazitäten von Forschungseinrichtungen übersteigen, woraufhin interessante Projekte abgelehnt oder auf später verschoben werden müssen. Deshalb hat das TU Wien Spin-Off Visplore eine Softwarelösung entwickelt, mit der Forscher in wenigen Klicks umfangreiche Sensordaten überprüfen, aufbereiten und in Echtzeit gemeinsam mit dem Projektpartner besprechen können. Das verkürzt nicht nur die Projektdauer, sondern soll auch die Forscher entlasten.

15Dec

A3PS präsentiert AH2AS Studie beim FTI Beirat Luftfahrt

Die von der A3PS im Sommer 2022 fertiggestellte AH2AS Studie "Austrian Hydrogen Aviation Study" wird nun noch zu Jahresende am 20.12. im FTI Beirat des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) von Michael Nöst, A3PS, vorgestellt und mit Experten hinsichtlich strategischer Aktivitätenlanung diskutiert. Die Themen, welche behandelt werden, umfassen "Kreislauforientierte Luftfahrtindustrie", "Klimaneutrale Luftfahrzeuge", "Klimaneutrale Flughäfen und -plätze" sowie "Nachhaltige FTI in Luftverkehrsinfrastruktur und Flugsicherung". 

15Dec

Studien von Fraunhofer und TU Wien im Auftrag des WKÖ‐FV Fahrzeugindustrie fertiggestellt

Welche Maßnahmen es braucht, um die strukturellen Transformationen in der österreichischen Fahrzeugindustrie zu bewältigen und mit welchen E-Mobilitäts-Szenarien zu rechnen ist, wurde in den beiden Studien „Transformation der österreichischen Fahrzeugindustrie“ durch die Fraunhofer Austria Research GmbH und „Technologische Analyse und Veränderung der Komponentenkosten elektrifizierter Antriebssysteme bis 2035“ durch die TU Wien, Institut für Fahrzeugantriebe & Automobiltechnik, untersucht. Wesentliches Outcome dabei ist, dass dieTransformation nur durch die Ableitung eines gemeinsamen, mit allen Stakeholdern aus Politik, Industrie, Gewerkschaften, Forschung und Bildungseinrichtungen abgestimmten Vorgehens möglich sein wird, um so unsere hochqualitative Arbeitsplätze zu sichern und den Industriestandort zu stärken. A3PS unterstreicht die artikulierten Massnahmen und ergänzt in einer OTS-Meldung die F&E-fokussierten Punkte: 

  • Verstärkte Maßnahmen zur Qualifizierung von Fachkräften auch auf universitärem Niveau
  • Verstärkter Fokus auf Digitalisierungsmaßnahmen und Industrie 4.0 -Technologien
  • Technologieoffene F&E-Förderpolitik

Eine Zusammenfassung der Studien finden Sie in der Pressemeldung des WKÖ‐FV Fahrzeugindustrie unter diesem Link

Unsere A3PS Pressemeldung finden Sie hier

15Dec

Zukünftige Kraftstoffe: FVV-Kraftstoffstudie IVb

Der finale Abschlussbericht der FVV Kraftstoffstudie IVb, die auf die FVV Studie IV "Transformation of Mobility to the GHG-neutral Post-fossil Age" aufbaut, wurde nun veröffentlicht. DieStudie enthält vier wichtige Merkmale:

  • eine stärkere Fokussierung auf den Straßensektor
  • die Ergänzung von neuen Energieträgern/Antriebssträngen (Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeuge und Methanol-zu-Benzin-Drop-in). Kraftstoff)
  • explizite Betrachtung des technischen Hochlaufpotenzials defossilisierter Transportwege („technische Engpässe“), sowie
  • eine Kombination verschiedener Energieträger/Antriebsstränge zu ermöglichen THG-Neutralität so früh wie möglich zu erreichen
14Dec

Bericht 'Carbon Capture and Storage (CCU) in Österreich'

Der Bericht 'Carbon Capture and Storage (CCU) in Österreich' der Österreichischen Energieagentur, herausgegeben vom Klimaschutzministerium BMK ist nun online verfügbar. CCS bietet insbesondere für die 'hard-to-abate' Sektoren Möglichkeiten klimanneutral zu werden. In Kombination mit der Produktion von möglichst langlebigen Produkten (wie Baumaterialien) können prozessbedingte CO2-Emissionen langfristig, nachhaltig gespeichert werden.

13Dec

AVL entwickelt ersten Rennmotor in Eigenregie

AVL RACETECH, die Motorsportabteilung von AVL, präsentiert den Prototypen eines innovativen H2-Verbrennungsmotors. Bei dem Aggregat handelt es sich um einen kompakten, wasserstoffbetriebenen 2-Liter-Turbomotor, der dank seiner intelligenten Wassereinspritzung ein völlig neues Leistungsniveau erreicht. Der Prototyp ist der erste Rennmotor, den AVL RACETECH in Eigenregie entwickelt und aufbaut. Im Gegensatz zu anderen H2-Verbrennern, die in der Regel mit hohem Luftüberschuss betrieben werden (Magerbetrieb) und daher vergleichsweise wenig Leistung generieren, lässt sich mit dem neuen Rennmotor von AVL RACETECH bei nur leicht magerem Betrieb ein Leistungsniveau von ca. 150 kW pro Liter erzeugen. Der wasserstoffbetriebene 2-Liter-Turbomotor liegt damit in einem Bereich, in dem sich heute seriennahe Sportklassen bewegen.

13Dec

Technologieoffenheit entscheidend für nachhaltige Antriebe

Klimaschutz geht nur technologieoffen, so die Conclusio eines aktuellen MTZ-Fokus Artikels. Ergänzt wird der Beitrag an dieser Stelle durch eine Analyse, die den Einfluss von Antrieben auf die urbane Luftqualität beleuchtet. Denn städtische Luftqualität und Klimaschutz sind zwei große Herausforderungen für zukünftige Mobilitätssysteme. Die Autoren erklären, dass durch Technologieoffenheit neben der E-Mobilität auch andere Antriebsarten, wie beispielsweise der Einsatz synthetischer Kraftstoffe, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Erst das Zusammenspiel aller Energiewandler betrieben mit nachhaltig erzeugten Energieträgern ermögliche eine Zukunftsmobilität, die Klimaschutz und Luftqualität gleichermaßen erfolgreich beeinflusst. Allerdings müssten in diesem Bestreben ebenso Maßnahmen gegen die Emissionen und Immissionen aus den nicht-mobiltätsgebundenen Sektoren ergriffen werden.

13Dec

Joint Venture EKPO ist Vorreiter bei der Brennstoffzelle

Die wasserstoffbasierte Mobilität wird so dringend benötigt wie noch nie. Der Zulieferer Elring Klinger investiert schon seit 20 Jahren in diese Technik. Das Joint Venture EKPO Fuel Cell Technologies kann heute bis zu 10.000 Brennstoffzellenstacks jährlich nach Automotive-Standards fertigen. Im März 2021 schlossen sich die beiden renommierten Lieferanten Elring Klinger (Brennstoffzellenstacks und Komponenten) und Plastic Omnium (Wasserstofftanks und Gesamtintegration) in der Brennstoffzellentechnik zusammen. Aktuell fertigt EKPO bereits erste Brennstoffzellenstacks inklusive Medienschnittstelle nach Automotive-Standards und beliefert erste Serienkunden.

13Dec

Batteriepreise steigen erstmals seit 2010

BloombergNEF hat in seiner aktuellen Analyse zu den Batteriepreisen den ersten Anstieg seit dem Beginn der Auswertungen im Jahr 2010 verzeichnet. Die Experten führen das auf die gestiegenen Preise für Rohstoffe und Batteriekomponenten sowie die hohe Inflation zurück.

13Dec

Laufende Ausschreibungen

Wir möchten auf folgende offene Ausschreibungen im Mobilitätsbereich hinweisen:

  • Horizon Europe: Cluster 5 "Klima, Energie und Mobilität"
    • Die neue Ausschreibungsrunde in Cluster 5 "Klima, Energie und Mobilität" wird voraussichtlich am 14. Dezember 2022 geöffnet.
    • Das Gesamtbudget beträgt ca. 2,4 Mrd. Euro für 2023/2024
    • es gilt unterschiedliche Einreichfristen zu verschiedenen Ausschreibungsthemen zu beachten.
  • OÖ Ausschreibung Future Mobility

    • Einreichzeitraum: 05.10.2022 - 01.02.2023, 12:00 Uhr

    • Schwerpunkte:

      • Fahrzeugelektronik, Simulation, Sensorik

      • Speichersysteme und deren Komponenten für den Einsatz, die Betankung und die Speicherung

      • Leichtbau, Produktionstechnologien und Fahrzeugintegration

    • Beantragte Förderung: mind. 100.000,- bis max. 800.000,- Euro; Förderquoten: max. 85% (Industrielle Forschung) max. 60% (Experimentelle Entwicklung)

13Dec

Eco-Mobility 2022

Am 24. und 25. November fand die 17. A3PS-Konferenz Eco-Mobility 2022 "Efficient Propulsion Systems for Saving Renewable Energies“ im Gironcoli-Kristall Saal in Wien statt. Anlässlich der 1. Jahresveranstaltung der AATP - Austrian Automotive Transformation Platform - fand die Konferenz in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds statt.  Die internationale Konferenz brachte über 100 österreichische und internationale Experten nach Wien, die aktuelle F&E-Lösungen präsentierten und künftige Antriebs- und Mobilitätslösungen zur Erfüllung der Klimaziele mir den Teilnehmern diskutierten. Entgegen der aktuellen politischen Forderung der „Null-Emissionen“ wird ein gemischtes Szenario aus verschiedenen Antriebssträngen für die unterschiedlichen Anwendungsfälle als am sinnvollsten eingeschätzt um am schnellsten CO2-Neutralität zu erreichen. Neben der Automobilindustrie sind auch Luftfahrt und Schiffsverkehr zu berücksichtigt. Gerade in diesen Bereichen ist der Defossilisierungs-Bedarf am größten, jedoch die Elektrifizierung schwerer als im Straßenverkehr umzusetzen.

Save the Date: Die Eco-Mobility 2023 wird von 23.-24. November 2023 stattfinden!

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