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BMW stellt neue PHEV vor
12Mar

BMW stellt neue PHEV vor

BMW präsentiert auf dem Genfer Autosalon wie angekündigt nun die zweite Generation der PHEV-Modelle der 7er Reihe, des X5 und der 3er Limousine. Der Hersteller kündigt darüber hinaus an, dass auch der BMW X3 ab Dezember 2019 in einer Plug-in-Hybrid-Variante produziert wird.

Daimler und BMW investieren in Urban Mobility Services
12Mar

Daimler und BMW investieren in Urban Mobility Services

Die Daimler AG und die BMW Group haben bereits im März 2018 beschlossen, ihre städtischen Mobilitätsdienstleistungen mit jeweils 50 Prozent zu einer einzigen Holdinggesellschaft zusammenzuführen. Und jetzt wollen sie ihre Dienste in fünf Kategorien vereinheitlichen, indem sie fünf Joint Ventures gründen Reach Now, Charge Now, Park Now, Free Now and Share Now.
Beide Autohersteller planen, in den kommenden Jahren 1,1 Mrd. USD (1 Mrd. EUR) zur Förderung dieser städtischen Mobilitätsdienste zu investieren. 60 Millionen Menschen nutzen bereits einen der 14 verfügbaren Dienste.

Tesla Model 3 für 35.000 Dollar, viele Stores werden geschlossen
12Mar

Tesla Model 3 für 35.000 Dollar, viele Stores werden geschlossen

Tesla wird die 35.000-Dollar-Variante seines „Model 3“ vorerst nur in den USA verkaufen, nach Europa soll es erst in sechs Monaten kommen. Die Version besitzt unter anderem eine kleinere Batterie. Das Auto mit Heckantrieb soll eine Reichweite von 354 Kilometern (gemäß dem realitätsnahen US-Standard der EPA) haben und eine Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h erreichen.

Tesla kündigte außerdem an, viele Tesla-Stores zu schließen, um die Kosten zu senken, und Model S und Model X um rund 3% teurer zu verkaufen.

Sono Motors: Serienmodell des Solar-Elektroautos Sion
12Mar

Sono Motors: Serienmodell des Solar-Elektroautos Sion

Das Münchener Unternehmen Sono Motors will den Sion, eines der ersten Solar-Elektroautos, ab Ende 2019 produzieren will. Mit seinen vollflächig in die Fahrzeugoberfläche integrierten Solarzellen sei die tägliche Generierung von bis zu 34 Kilometern zusätzlicher Reichweite möglich. Zu den serienmäßig inkludierten „intelligenten Anwendungen“ gehören u.a. Sharing-Optionen: Per App könne das Fahrzeug, eine Fahrt oder auch Strom (mithilfe der bidirektionalen Ladefunktion) geteilt werden. Sono Motors spricht von rund 9.500 Reservierungen des Sion. Das Fahrzeug soll zum Marktstart in nur einer Ausstattungsvariante zum Preis von 25.500 Euro ausgeliefert werden. Produziert werde es von einem Auftragsfertiger – Sono Motors plane eine Auflage von rund 260.000 Fahrzeugen.

Kia E-Soul kommt nach Europa
12Mar

Kia E-Soul kommt nach Europa

Der südkoreanische Hersteller Kia bringt die Neuauflage seines Soul als reinen Stromer nach Europa. Der E-Soul soll in zwei Ausführungen kommen. Das Einsteigermodell hat eine Leistung von 100 kW und eine Akkukapazität von 39,2 kWh und erzielt eine Reichweiter von 277 km (nach WLTP). Das E-Soul-Modell mit der größeren Reichweite (452 km nach WLTP) soll 150 kW Leistung und einen 64 kWh Akku haben. Mit an Bord ist das Telematiksystem „Uvo Connect“, das Echtzeitinformationen zu Ladestationen liefern und eine Programmierung des Ladevorgangs ermöglichen soll sowie im Notfall einen Alarm an einen Server schicken, Rettungsdienste benachrichtigen und die GPS-Daten des Fahrzeugs übermitteln kann.

E-Kleinwagen von Honda
12Mar

E-Kleinwagen von Honda

Honda stellt in Genf ein neues Elektrofahrzeug vor, den „e Prototype". Der Kleinwagen v.a. für potenzielle Kunden im urbanen Umfeld zeigt schlichtes Außendesign und einen Schwerpunkt auf Funktionalität. Unter anderem sind die Türgriffe bündig und ausfahrbar, und Kameras ersetzen die Außenspiegel, der Ladeanschluss befindet sich mittig in der Motorhaube.

Elektrischer Antrieb für kleine Bagger von Bonfiglioli
12Mar

Elektrischer Antrieb für kleine Bagger von Bonfiglioli

Bonfiglioli entwickelte rein elektrische Antriebslösungen für kleine Bagger. Die Produkte 701TE und 701CE wurden für Minibagger von zwei bis drei Tonnen entwickelt. Der elektrische Antriebsstrang erhöhe die die Maschineneffizienz und verlängere das Wartungsintervall – damit würden die TCO gesenkt. Außerdem würden der Geräuschpegel reduziert und CO2-Emissionen des Fahrzeugs vermieden.

Bloomberg Studie zu Lithium-Ionen-Batteriepreisen
12Mar

Bloomberg Studie zu Lithium-Ionen-Batteriepreisen

Bloomberg New Energy Finance veröffentlichte eine Analyse zu Batteriepreisen. Die durchschnittlichen Preise für Batteriepakete sanken von 2010 bis 2018 von 1.160 auf 176 USD/kWh, daher erwartet Bloomberg, dass die Preise je kWh auf 94 USD bis 2024 und auf 62 USD bis 2030 sinken könnten.

Piëch Automotive setzt bei Mark Zero auf neuen Zelltyp
12Mar

Piëch Automotive setzt bei Mark Zero auf neuen Zelltyp

Der E-Sportwagen „Mark Zero“ von Piech Automotive soll eine WLTP-Reichweite von 500 km bieten, 3 Motoren (ein 150 kW-Asynchronmotor an der Vorderachse, zwei für 150 kW-Synchronmotoren an der Hinterachse) und unter 1.800 kg wiegen.

Besonders interessant ist der angekündigte neue Zelltyp von DESTEN aus Hongkong, der sich beim Laden und Entladen kaum erwärmen soll, eine besonders hohe Rekuperations-Rate ermöglichen und binnen 4:40 Minuten auf 80 % geladen werden kann. Die Batterien können aufgrund der geringen Wärmeentwicklung allein luftgekühlt werden, was zu einer Gewichtsersparnis von rund 200 Kilogramm beitragen soll.

24M: Semi-Solid Lithium-Ionen Batterie
12Mar

24M: Semi-Solid Lithium-Ionen Batterie

24M stellt eine semi-solid Lithium-Ionen-Zelle vor, laut Unternehmen ein „bedeutender Fortschritt in der LiB-Technologie“, ermöglicht durch eine Überarbeitung des Batteriezellendesigns und eine Reihe von Fertigungsinnovationen. Das neue Zelldesign wird durch eine „dicke“ Elektrode ermöglicht. Herkömmliche Lithium-Ionen-Batteriezellen haben einen großen Anteil an inaktiven, nicht geladenen Materialien, tragenden Metallen und Kunststoffen, die im Gehäuse einer Zelle angeordnet sind. Mit der Erfindung der semi-solid thick electrode eliminiert 24M mehr als 80 Prozent dieser inaktiven Materialien und erhöht die aktive Schichtdicke um das bis zu 5-fache. Energiedichte und Leistung werden gesteigert und Kosten der Batterie werden halbiert.

Alte Audi-Akkus in Flurförderfahrzeugen
12Mar

Alte Audi-Akkus in Flurförderfahrzeugen

Audi untersucht, wie sich Batterien aus Erprobungsfahrzeugen des vollelektrischen e-tron oder aus den PHEV-Modellen A3 e-tron und Q7 e-tron weiterhin sinnvoll nutzen lassen. Dazu erprobt der Hersteller im Stammwerk Ingolstadt jetzt die ersten entsprechend umgebauten Flurförderfahrzeuge.

FCH JU – Studie: Hydrogen Roadmap Europe: A sustainable pathway for the European Energy Transition
12Mar

FCH JU – Studie: Hydrogen Roadmap Europe: A sustainable pathway for the European Energy Transition

Wasserstoff ist ein wesentliches Element der Energiewende und kann bis 2050 für 24% des Endenergiebedarfs und 5,4 Mio. Arbeitsplätze verantwortlich sein, heißt es in der neuen Studie der FCH JU „Hydrogen Roadmap Europe: A sustainable pathway for the European Energy Transition“. Die Studie wurde unter Mitwirkung von 17 führenden europäischen Akteuren aus der Industrie und Mitgliedern von Hydrogen Europe entwickelt. Sie zeigt einen Weg für den großflächigen Einsatz von Wasserstoff- und Brennstoffzellen bis 2050 und quantifiziert die damit verbundenen sozioökonomischen Auswirkungen.

Volvo begrenzt neue Modelle auf 180 km/h
12Mar

Volvo begrenzt neue Modelle auf 180 km/h

Volvo wird im Laufe des kommenden Jahres alle neuen Pkw mit einer auf 180 km/h limitierten Höchstgeschwindigkeit ausliefern und will damit ein Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr setzen. Neben Trunkenheit und Ablenkung sei überhöhte Geschwindigkeit die Hauptursache für schwere Unfälle. „Ein allgemeines Tempolimit allein reicht daher nicht aus“, sagt Volvo-CEO Håkan Samuelsson. „Wir wollen vielmehr eine Diskussion starten, ob Automobilhersteller das Recht oder sogar die Pflicht haben, Technik in ihren Autos zu installieren, die das Verhalten der Fahrer verändert und Fehlverhalten verhindert.”

VDA rechnet mit sinkender Autoproduktion in Deutschland
12Mar

VDA rechnet mit sinkender Autoproduktion in Deutschland

Die deutsche Autoindustrie erwartet in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang der Inlandsproduktion. In den deutschen Werken dürften mit 4,8 Millionen Pkw etwa fünf Prozent weniger Fahrzeuge vom Band rollen, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. Die Auslandsproduktion dagegen werde aller Voraussicht nach um drei Prozent zulegen auf 11,6 Millionen Pkw. Hintergrund sind die abflauende Konjunktur, Handels- und Zollrisiken, aber auch der Aufbau und Ausbau von Werken in den USA, Mexiko und China.

Boston Consulting Group: Fahrzeugfertigung der Zukunft
12Mar

Boston Consulting Group: Fahrzeugfertigung der Zukunft

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group untersuchte das in einer Studie und einer Simulation – basierend auf realen Produktionsdaten – und erläutert in einem Gespräch die Ergebnisse.

E-Fahrzeug-Produktion: Wird alles anders?
12Mar

E-Fahrzeug-Produktion: Wird alles anders?

Volkswagen rüstet sein Werk in Zwickau/Mosel um: Als erstes im Konzern wird es ausschließlich Elektrofahrzeuge fertigen, ab dem Jahr 2021 sechs Modelle der Marken Volkswagen, Seat und Audi. Das Werk soll über eine Kapazität von rund 330.000 Fahrzeugen jährlich verfügen – und damit das größte und leistungsfähigste Werk des Konzerns sein.
Der Audi e-Tron wird bereits in einem E-Fahrzeug-Werk in Brüssel gebaut.
BMW und Daimler hingegen produzieren Modelle mit Verbrennungsmotor und E-Antrieb auf einer Linie, Porsche setzt - allerdings bei kleineren Stückzahlen - auf flexible statt Fließband-Fertigung.

Ende für Gratis-Strom für E-Autos
12Mar

Ende für Gratis-Strom für E-Autos

Oslo stoppt Gratis-Strom für E-Autos

In Oslo ist das Laden von Elektroautos auf den kommunalen Parkplätzen bald nicht mehr kostenlos. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sollen von Montag an die 1300 Ladesäulen im Stadtgebiet sukzessive umgerüstet werden. Eine Stunde Laden kostet dann tagsüber rund einen Euro, während der Nacht die Hälfte.

München: SWM rechnen an Ladesäulen bald nach kWh ab

Die Stadtwerke München stellen die Abrechnung von Ladevorgängen an ihren Ladesäulen in Kürze um. Ab dem 1. April werden 55 Cent pro Kilowattstunde abgerechnet. Bislang gelten an den Stadtwerke-Geräten ein Grundpreis und ein zeitbasierter Nutzungspreis.

Kunststoffmotor für E-Autos
11Mar

Kunststoffmotor für E-Autos

Ein Motor mit Kunststoffgehäuse, leicht und tauglich für die Großserie: Daran arbeiten Forscher gerade. Im Projekt „Direktgekühlter Elektromotor mit integralem Leichtbaugehäuse“ arbeiten u.a. das Fraunhofer Institut ICT und das KIT an einem Motor mit Kunststoffgehäuse. Das Konzept sieht vor, dass Stator und Rotor direkt gekühlt werden – mittels innenliegendem Kühlkanal, für den Platz im Motor durch den Einsatz von Flachdraht in der Statorwicklung entsteht. Da die Wärme dort abgeleitet wird, wo sie entsteht, kann der ganze Motor samt Gehäuse in Kunststoff gebaut werden.

Fraunhofer-Studie: Umweltwirkungen durch automatisiertes Fahren
11Mar

Fraunhofer-Studie: Umweltwirkungen durch automatisiertes Fahren

Durch autonome Kraftfahrzeuge sollen sich viele Probleme des heutigen Verkehrs lösen lassen (Staus, Unfälle, Emissionen …). In der Studie »Energie- und Treibhausgaswirkungen des automatisierten und vernetzten Fahrens im Straßenverkehr« untersuchte das Fraunhofer ISI, wie sich autonomes Fahren auf die Treibhausgasemissionen auswirkt. Die Studie analysiert für acht Fahrzeugtypen (Kompakt-, Mittel- und Oberklasse-Pkw, schwere und leichte Nutzfahrzeuge sowie Stadt-, Reise- und Kleinbusse) die Minderungspotenziale der THG-Emissionen. Die Berechnungen zeigen besonders für schwere Lkw und Reisebusse eine schnelle Marktdurchdringung – anders als für Pkw, die sich wegen hoher Anschaffungskosten nur sehr langsam etablieren werden. Demnach sinken die THG-Emissionen im Verkehr in Deutschland durch die Automatisierung und Vernetzung bis 2050 gegenüber dem Referenzfall ohne Automatisierung und Vernetzung um 7,6 Prozent.

Lkw-Platooning wird in Frage gestellt
11Mar

Lkw-Platooning wird in Frage gestellt

Skeptiker meinen, Platooning setze darauf, dass eine inkonsistente Welt konsistent handelt: Welcher Lkw erhält die Position mit den besten Kraftstoffeinsparungen – bei Fahrzeugen aus verschiedenen Flotten? Wie kann Sicherheit gewährleistet werden, wenn Lkw mit unterschiedlichen Brems- und Reaktionszeiten von verschiedenen Eigentümern mit unterschiedlichen Wartungsplänen betrieben werden? Außerdem könnten die Kosten für Platooning nicht durch Einsparungen gedeckt werden.

Befürworter erwarten eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 10% erwartet, wie Untersuchungen zeigten (Volvo, Peloton etc.). Und durch Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, die z.B. das Bremsen beschleunigt, würde die Fahrsicherheit steigen.

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