News

20Jun

Weltweit größte Brennstoffzellenzug-Flotte für den Taunus geplant

Ab 2022 ersetzen 27 Brennstoffzellenzüge Dieseltriebwagen auf vier Regionalzuglinien im Taunus. Den Auftrag hatte die fahma – eine Tochtergesellschaft des Rhein-Main-Verkehrsverbundes – europaweit ausgeschrieben. Nun steht fest: Der französische Hersteller Alstom wird die Fahrzeuge vom Typ Coradia iLint 54 bis zum Fahrplanwechsel 2022/2023 liefern.

20Jun

Energieforschungserhebung und Marktenticklung innovativer Energietechnologien in Österreich 2018

Im Rahmen des Symposiums "Monitoring und Steuerung im Energieinnovationssystem" im BMVIT am 17. Juni wurde die "Energieforschungserhebung 2018", in der jährlich die Ausgaben der öffentlichen Hand in Österreich für Energieforschung für die IEA (International Energy Agency) erhoben werden, sowie die Markterhebung "Innvoative Energietechnolgien in Österreich: Marktentwicklung 2018" präsentiert. Die Energieforschungsausgaben für Österreich betrugen 2018 144,1 Mio. Euro, was einer Steigerung von 4,7 Mio. Euro entspricht. Die Subkategorie "Hybrid- und Elektrofahrzeuge inkl. Speichertechnologie und Ladeinfrastruktur" war mit 19,3 Mio. Euro das Thema mit dem höchsten Fördervolumen.

20Jun

Volvo und Uber präsentieren selbstfahrenden XC90

Kürzlich präsentierten der Fahrdienstvermittler Uber und der schwedische Autobauer Volvo in Washington auf der jährlichen Uber-Veranstaltung Elevate Summit den Geländewagen XC90. Er ist das dritte gemeinsam entwickelte Auto und das erste serienreife Fahrzeug, das fährt, ohne dass ein Mensch es steuern muss; aus Sicherheitsgründen sind in der Praxis noch Fahrer an Bord. 

20Jun

Scania: Modularer Selbstfahrender Bus

Der Schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania veröffentlichte sein neues voll-elektrisches selbstfahrendes modulares Fahrzeugkonzept NXT. Das Fahrzeug soll zu Stoßzeiten als Autobus eingesetzt werden, als Zustellfahrzeug tagsüber und als Müllauto in der Nacht.

20Jun

Volvo und Nvidia entwickeln AI-Plattform für automatisierte Nutzfahrzeuge

Volvo und Nvidia haben eine Kooperation im Bereich künstlicher Intelligenz (AI) bekannt gegeben. Beide Unternehmen möchten unter anderem eine entsprechende Plattform für automatisierte/autonome Lkw entwickeln. „Die Automatisierung schafft reale Vorteile für unsere Kunden und die Gesellschaft in Bezug auf Sicherheit, Energieeffizienz und damit Produktivität", sagt Martin Lundstedt, Präsident und CEO der Volvo Group. "Wir führen schrittweise automatisierte Anwendungen im gesamten Spektrum der Automatisierung ein, von Fahrerunterstützungssystemen bis hin zu vollautonomen Fahrzeugen und Maschinen. Diese Partnerschaft mit Nvidia ist ein wichtiger nächster Schritt auf diesem Weg."

Hyundai: neue Brennstoffzellen-Pläne
06Jun

Hyundai: neue Brennstoffzellen-Pläne

Hyundai will in den nächsten 10 Jahren 6,7 Milliarden Dollar in die Brennstoffzellentechnologie investieren – und plant, seine Brennstoffzellen-Systeme in Zukunft an andere Hersteller zu verkaufen. Damit will Hyundai die weltweite Akzeptanz der Technologie möglichst schnell erhöhen und auch einen Teil der hohen Investitionskosten wieder einnehmen.

Alaka’i stellt Flugtaxi mit Brennstoffzelle vor
06Jun

Alaka’i Flugtaxi mit Brennstoffzelle

Alaka’i Technologies, ein US-Startup, hat das Konzept eines Brennstoffzellen-Flugtaxis namens Skai präsentiert, das Platz für fünf Passagiere bietet, von sechs Elektromotoren angetrieben wird und eine Reichweite von ca. 640 km haben soll. Mit einem Wasserstoff-Tank zwischen 200 und 400 Liter soll der Skai bis zu vier Stunden in der Luft bleiben können.

Schaeffler elektrifiziert Nutzfahrzeuge
06Jun

Schaeffler elektrifiziert Nutzfahrzeuge

Der Automobilzulieferer Schaeffler kündigt den Einstieg in die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen an. Mit den neuen „Heavy Duty“-Angeboten verspricht das Unternehmen seinen Kunden kostengünstig maßgeschneiderte Lösungen. Basis ist ein eigens entwickelter modularer Baukasten namens E-Drive, bestehend aus dem Elektromotor, der Software sowie der Leistungselektronik, die „bauraumangepasste Lösung für nahezu jede Anforderung“ ermöglicht.

Batterietechnik: Trockenbeschichtete Elektroden
06Jun

Batterietechnik: Trockenbeschichtete Elektroden

Am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS wurde ein Verfahren zur Trockenbeschichtung von Batterie-Elektroden entwickelt – anstelle der Beschichtung mit feuchten Pasten, wie bisher in der Industrie üblich. Damit seien die Prozesskosten in der Elektrodenbeschichtung spürbar zu reduzieren, giftige und teure Lösungsmittel seien nicht nötig, die Energiekosten bei der Trocknung geringer. Außerdem können damit auch Elektrodenmaterialien für künftige Batterien mit höherer Energiedichte aufgebracht werden, die sich nasschemisch kaum oder gar nicht verarbeiten lassen.
Das finnische Batterieunternehmen »BroadBit Batteries« hat in seiner Fabrik in Espoo gemeinsam mit dem IWS eine Pilotanlage in Betrieb genommen.

Michelin präsentiert Pkw-Luftreifen
06Jun

Michelin präsentiert Pkw-Luftreifen

Der UPTIS (Unique Puncture-proof Tire System) ist eine Rad/Reifenkombination, die hauptsächlich aus Gummi, Aluminium und einem neuen, in Harz eingebetteten, glasfaserverstärkten Material besteht. Michelin behauptet, neben Umweltvorteilen aus der Produktion gegenüber herkömmlichen Reifen mit dem UPTIS auch die Verschwendung von Rohstoffen (aufgrund von beschädigten Reifen) zu verringern. Michelin und GM testen gemeinsam den Prototyp-Reifen, beim Chevrolet Bolt EV und bei anderen Elektrofahrzeugen. Dazu gehören auch Tests in der Praxis, die noch in diesem Jahr beginnen.

CO2-Emissionsdeals zwischen Fahrzeug-Herstellern
06Jun

CO2-Emissionsdeals zwischen Fahrzeug-Herstellern

Was in Chinas Autoindustrie schon lange üblich ist, hält nun auch Einzug in Europa: Emissionsdeals zwischen konkurrierenden Herstellern. Fiat Chrysler Automobiles (FCA) steht hinsichtlich der Einhaltung der Emissionsziele ab 2020 schlecht da und muss mit milliardenschweren Bußgeldern rechnen. Der legale Ausweg: FCA zahlt Tesla mehrere 100 Mio. Euro für Emissionszertifikate. Damit will Fiat die CO2-Emissionen der eigenen Fahrzeuge auf ein erlaubtes Maß zu drücken. Das bedeutet: Fiat kann dank Tesla weiterhin Fahrzeuge wie den Jeep Compass mit einer miserablen CO2-Bilanz bequem verkaufen.

Förderung von E-Autos in Europa und den USA
06Jun

Förderung von E-Autos in Europa und den USA

Elektroautos werden weltweit gefördert. Von den 28 Mitgliedern der EU versuchen 24 durch Umweltboni, den Kauf eines E-Autos zu fördern, zumeist mit Steuerermäßigungen, 12 Staaten bieten Prämien. In Frankreich sind das bis zu 8.500 €, in Rumänien gar bis zu 10.000 €. Norwegen verzichtet auf die Mehrwertsteuer auf E-Fahrzeuge.
In den USA hingegen gibt es teils Gebühren, die Besitzer von E-Fahrzeugen zahlen müssen, und neue Abgaben werden geplant. Ein entsprechender Gesetzesentwurf namens „Fairness for Every Driver Act“ ist in Ausarbeitung.

China: Die Zukunft gehört der Brennstoffzelle
06Jun

China: Die Zukunft gehört der Brennstoffzelle

Der Ausbau der E-Mobilität war in China in den letzten Jahren ein vom Staat hoch subventioniertes Unterfangen. Jetzt zeichnet sich deutlich eine neue Strategie ab: Schon bald sollen vier Wasserstoff-Korridore eingerichtet werden – ganz nach japanischem und kalifornischem Vorbild. China besitze beim Wasserstoffauto trotz des Spätstarts große Vorteile: eigene Ressourcen und die Größe des Marktes. Staatliche Subventionen werden jetzt in die Entwicklung der Wasserstoff-Brennstoffzelle umgeleitet.

Studie: Stromnetz wird durch die E-Mobilität nicht überlastet
06Jun

Studie: Stromnetz wird durch die E-Mobilität nicht überlastet

Eon und Consentec haben eine Studie erstellt und darin die Netz-Infrastruktur für die Elektromobilität in Deutschland untersucht. Das Ergebnis: Im Netzgebiet des Energieversorgers sollen im Jahr 2045 - nach Investitionen von 2,5 Milliarden Euro bis dahin - sogar bis zu 6,5 Millionen E-Fahrzeuge versorgt werden können, was dem Szenario des kompletten Umstiegs auf E-Pkw entspricht.

04Jun

Miba stellt flexible Batteriekühlung für E-Autos vor

Der österreichische Automobilzulieferer Miba hat ein neues Batteriekühlsystem entwickelt: Mit seiner flexiblen Form passt es sich an die Batteriezellen an und steigert so die Wärmeübertragung.

04Jun

US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer

Fünf Mal innerhalb von zwei Wochen soll ein USPS-Sattelzug zwischen den Verteilzentren in Dallas in Texas und Phoenix in Arizona pendeln. Die Strecke ist etwa 1.600 Kilometer lang und die Fahrt wird 22 Stunden dauern. Also werden die Sattelzüge auch nachts unterwegs sein. Der Sattelschlepper wird zwar selbstständig fahren, doch zur Sicherheit werden jeweils ein Fahrer und ein Techniker an Bord sein.

  Sparx Services CE und AIT lancieren neues Cyber-Security-Management-System für den Fahrzeugsektor
04Jun

Sparx Services CE und AIT lancieren neues Cyber-Security-Management-System für den Fahrzeugsektor

Im Februar 2019 lancierte die EU eine Initiative für Cybersicherheit, um Europa in diesem kritischen Bereich voranzubringen. Und bereits jetzt gibt es dazu mit THREATGET ein österreichisches Produkt, das vom AIT Austrian Institute of Technology und Sparx Services CE gemeinsam entwickelt wurde. Es unterstützt Entwickler*innen dabei, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und die damit einhergehenden Risiken rasch abschätzen zu können.

Speziell mit der Einführung der neuen Europäischen Sicherheitsrichtlinie nach ECE Level (UNECE WP29; gilt in der EU und teilweise in Asien) wird Fahrzeugherstellern künftig vorgeschrieben, die Cybersicherheit ihrer Fahrzeugsysteme nachweislich zu überprüfen, um eine Zulassung ihrer Produkte zu erhalten.

04Jun

Luftfahrt: Der Trend geht zum Bio-Sprit

Die Businessjet-Messe EBACE in Genf gibt sich in diesem Jahr so grün wie nie zuvor: 23 Flugzeuge, die nun im Static Display ausgestellt sind, erreichten Genf mit Biokraftstoff im Tank. Die Alternativen sind nach Ansicht der Hersteller inzwischen genauso gut wie konventionelle Treibstoffe.

04Jun

So viel investieren die Autokonzerne in Elektromobilität

2018 wurden von den von Ernst & Young betrachteten "führenden Autokonzernen" Investitionsprojekte im Zusammenhang mit der Produktion von Elektroautos mit einem Gesamtvolumen von 8,4 Milliarden Euro angekündigt beziehungsweise gestartet, ein Plus von 97 Prozent gegenüber 2017. Die Zahlen beziehen sich auf ortsgebundene Investitionsprojekte etwa in neue oder modernisierte Fabriken. Nicht berücksichtigt werden Forschungs- und Entwicklungskosten, die sich zumeist nicht konkreten Ländern zuordnen lassen.

04Jun

OMV investiert in Erdgastankstellen - VW fördert CNG-Modelle

Sie kooperieren, um den gasbetriebenen Autoverkehr zu forcieren. Die OMV investiert bis zu 10 Millionen Euro in Zapfsäulen und Gas-Tankstellen und stellt ein Viertel ihrer Flotte auf Erdgasautos um. Bis 2022 sollen mehr als 100 Fahrzeuge angekauft werden. Die ersten 1000 Käufer eines Gasautos der VW-Marken VW, Audi, Skoda oder Seat tanken bei OMV-Tankstellen ein Jahr lang gratis (15.000 Kilometer Jahresfahrleistung).

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