News

03Sep

Brennstoffzellenstacks in Serie fertigen

Brennstoffzellen herzustellen ist teuer, vor allem die Produktion der Stacks ist aufwendig. Das Fraunhofer IPA forscht mit sechs weiteren Unternehmen an einer schnellen, automatisierten Fertigung der Komponenten.

03Sep

European Lightweighting Network - Online Event

Am 23. September 2021 veranstaltet das österreichische Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) gemeinsam mit dem österreichischen Leichtbaunetzwerk Austrian Advanced Lightweight Technology (A2LT), dem Austrian Institute Of Technology (AIT) und der Austrian Association for Advanced Propulsion Systems (A3PS) das zweite Treffen des Europäischen Leichtbaunetzwerks, um einen politischen Meinungsaustausch über den Beitrag der Leichtbautechnologie zu den Zielen des Europäischen Green Deals zu ermöglichen. Freuen Sie sich auf spannende Keynotes und interessante Diskussionen, welche das Leichtbaupotenzial aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

Bosch-charging-cable
03Sep

Bosch entsorgt den „Ladeziegel“

Noch nie war das Laden von Elektroautos so leicht: Das neue flexible Ladekabel von Bosch mit integrierter Steuerungs- und Sicherheitstechnik kommt auch beim Laden an der 230-Volt-Steckdose ohne den sonst üblichen „Ladeziegel“ aus – wie die sperrige In-Kabel-Kontrollbox umgangssprachlich gern genannt wird. Dadurch wiegt das Flexible Smart Charging Cable unter drei Kilogramm und damit im Schnitt gut 40 Prozent weniger als herkömmliche Ladekabel mit Kontrollbox. Das Hightech-Kabel spart nicht nur Gewicht, sondern auch Platz im Kofferraum. Denn dank Adapter für Typ-2- und Haushaltsstecker braucht es kein zweites Kabel mehr, um flexibel zu Hause oder unterwegs an einer Ladestation Strom zapfen zu können.

24Aug

Infineon und Linde wollen „grünen“ Wasserstoff produzieren

Der Halbleiterkonzern Infineon Technologies Austria und das Industriegase- und Engineeringunternehmen Linde planen, hochreinen Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes soll Anfang 2022 in Villach eine Demonstrationsanlage in Betrieb gehen, ein entsprechender Vertrag wurde bereits unterzeichnet, teilte Infineon in einer Aussendung mit.

Partner: Linde, VERBUND, HyCentA Research GmbH, Energieinstitut an der JKU Linz, VEREIN WIVA P&G – WASSERSTOFFINITIATIVE VORZEIGEREGION AUSTRIA POWER & GAS, FTI-Initiative Vorzeigeregion Energie, Klima- und Energiefonds, Klimaschutzministerium

24Aug

Verbrennungsmotor im nachhaltigen Mobilitäts-Mix

Fossile Verbrennungsmotoren gelten allgemein als weniger umweltfreundlich, da sie für einen Großteil der verkehrsbedingten CO₂-Emissionen verantwortlich sind. Prof. Helmut Eichlseder (TU Graz), erklärt, warum der Verbrennungsmotor im nachhaltigen Mobilitätsmix nicht fehlen darf. So können beispielsweise auch E-Fuels die bestehende Fahrzeugflotte umweltfreundlicher machen.

13Aug

Wels testet Wasserstoff-Bus im täglichen Linienverkehr

Der Bus der Solaris Bus & Coach sp. z o.o. die zur spanischen CAF-Gruppe gehört, wird zehn Tage lang in Wels auf der Linie 2 getestet, die Benützung ist für die Fahrgäste kostenlos. Er ist so leise wie ein Elektrobus, ebenso werden keine Schadstoffe emittiert. Betankt wird er mit Wasserstoff, der von der Firma Fronius in Thalheim mit Sonnenstrom erzeugt wird. Der Bus könnte mit 37 Kilogramm betankt werden, dann hätte er eine Reichweite von rund 400 Kilometern. Die Fronius-Betankungsanlage Solhub kann an der Pilotanlage in Thalheim 13 Kilo pro Tag liefern, die Reichweite beträgt rund 160 Kilometer. Der Tankvorgang dauert insgesamt nur eine Viertelstunde - etwa so lange wie bei einem Diesel-Bus, aber kürzer als bei einem Bus, der mit Strom aus seinen Batterien betrieben wird.

13Aug

Continental und Siemens Mobility kooperieren bei O-Lkw

Continentals Entwicklungs- und Produktionsdienstleister Continental Engineering Services (CES) und Siemens Mobility arbeiten künftig bei der Entwicklung und Fertigung von Stromabnehmern für Lkw zusammen. 

Das Ziel ist es, Schlüsselstrecken im Autobahnnetz mit einem Oberleitungssystem zu elektrifizieren und so den CO2-Ausstoß des Lkw-Verkehrs deutlich zu reduzieren, wie es auch die EU-Regulierung 2019/1242 vorgibt. Die neue Partnerschaft vereint die Expertise aus zwei Technologiewelten: Siemens Mobility ist Spezialist für Bahnelektrifizierung, Continental Engineering Services ist Entwicklungs- und Produktionsdienstleister für anspruchsvolle Automotive-Technologien.

13Aug

GMG meldet Durchbruch bei Graphen-Aluminium-Ionen-Batterie

Die australische Graphene Manufacturing Group (GMG) hat eine neue Graphen-Aluminium-Ionen-Batterie vorgestellt, die 60 Mal schneller als aktuelle Lithium-Ionen-Batterien laden soll. Zunächst soll die Zellchemie in Knopfzellen eingesetzt werden, bereits ab 2024 aber auch für Pouchzellen von E-Autos.

Neben der Schnellladefähigkeit verspricht GMG, dass eine Zellen drei Mal so viel Energie wie die besten Aluminium-basierten Zellen speichern können sollen. Dank ihrer „stabilen Grundmaterialen“ sollen die Zellen außerdem nachhaltiger und einfacher zu recyceln sein. Die Zellmuster der Knopfzelle soll zudem drei Mal länger halten als Lithium-Ionen-Versionen. Genannt werden bis zu 3.000 Zyklen.

13Aug

Bosch bietet komplette Fabrikausrüstung für Batterieproduktion

Der Zulieferer Bosch hat angekündigt, seinen Kunden ab sofort Fabrikausrüstungen für die Batterieproduktion aus einer Hand anzubieten– von einzelnen Komponenten über Softwarelösungen bis hin zu kompletten Montagelinien.

13Aug

Auf dem Weg zur Klimaneutralität mit dem Mobilitätsmasterplan 2030

Der neue Mobilitätsmasterplan für Österreich zeigt Wege auf, um Verkehr zu vermeiden, zu verlagern und zu verbessern. Der Anteil von Fuß- und Radverkehr, öffentlichen Verkehrsmitteln und geteilter Mobilität soll deutlich gesteigert werden.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler hat gemeinsam mit ÖBB-CEO Andreas Matthä, ASFINAG-Vorstand Josef Fiala und Direktor von „Agora Verkehrswende“ Christian Hochfeld den Mobilitätsmasterplan 2030 für Österreich präsentiert. Oberstes Ziel ist es, Wege zur Klimaneutralität für den Verkehrssektor im Jahr 2040 aufzuzeigen.

13Aug

Vom Platooning bis zur letzten Meile: Das sind die Leitprojekte zum automatisierten Fahren in Österreich

Mehr Verkehrssicherheit, eine höhere Verkehrseffizienz und einhergehend damit ein Beitrag zur CO2-Reduktion, dazu enorme wirtschaftliche Möglichkeiten: Automatisierte Mobilität birgt nach wie vor große Potentiale. Weltweit wird an der Entwicklung und Einführung entsprechender Technologien – von selbstfahrenden Fahrzeugen, Zügen bis hin zu Drohnen – gearbeitet. Beschleunigt wird diese Entwicklung durch den vermehrten Einzug von Informations- und Kommunikationstechnologien in den traditionellen Fahrzeugsektor. Neue Akteure rücken zunehmend in den Vordergrund – mit teils beachtlichen Fortschritten.

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) fördert mit vielfältigen Projekten im Bereich automatisierter und vernetzter Fahrzeuge Mobilität in all ihren Facetten. Ein wichtiger Schwerpunkt in Österreich ist daher bereits jetzt das Lernen aus Tests und Pilotprojekten, wie den beiden Leitprojekten Digibus und Connecting Austria, gefördert aus den Mitteln des Förderprogramms Mobilität der Zukunft.

13Aug

ORCHESTRA: Auf dem Weg zum E-Flugzeug der Zukunft

Das Europäische Forschungsprojekt ORCHESTRA entwickelt optimierte Architekturen und Systeme des elektrischen Leistungsnetzwerks für zukünftige More-Electric Aircraft. Zu den wichtigsten quantitativen Zielen, die durch ORCHESTRA erreicht werden sollen, gehören die Reduzierung des Gesamtgewichts des elektrischen Leistungsnetzwerks um 25 Prozent und die Verbesserung seines Wirkungsgrads um 10 Prozent im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik. Das ORCHESTRA-Konsortium wird alle relevanten technischen Aspekte untersuchen, einschließlich elektrischer Architekturen, Maschinen, Leistungsmanagement und -steuerung, Kabelbaumlösungen, Wärmemanagement, elektrische Energiespeicherung, experimentelle und virtuelle Tests sowie Systemintegration. 

In ORCHESTRA führt das AIT eine Technologieerkundung zukünftiger Festkörperbatterien und Batteriemodule für die Luftfahrt durch. Da die Marktreife dieser Generation von Batterietechnologien erst in etwa 5-10 Jahren zu erwarten ist, wird die Konzeptualisierung des Batteriesystems des More Electric Aircraft mittels einer Kombination von  experimenteller Herstellung und Charakterisierung von Festkörperbatteriezellprototypen und numerischer Modellierung unterstützt

13Aug

Automatisiertes Fahren - erfolgreicher Test zur Kollisionsvermeidung

Mit der Erweiterung der österreichweit einzigartigen Teststrecke Digitrans entsteht in St. Valentin eine hochmoderne Testinfrastruktur für automatisierte Fahrzeugtechnologien. Sie soll die heimische Industrie und Forschung darin unterstützen, sicheres, vernetztes und autonomes Fahren zu entwickeln, testen und zu verifizieren. Beim Spatenstich zur Streckenerweiterung auf dem Areal des Magna Powertrain Engineering Centers Steyr in St. Valentin, gab die Vorführung des autonomen Fahrzeugs Reform Metron P48 RC erstmals realistische Einblicke in die Zukunft. Das Fahrzeug wurde in dem kooperativen Forschungsprojekt aus Industrie- und Forschungspartnern und unter Federführung des AIT Centers for Vision, Automation & Control entwickelt. Es stellt eine autonome, mulitfunktionale Plattform dar, die sowohl als Zugfahrzeug als auch als Geräteträger dient.

Summer School
28Jul

13th International Summer School on PEFCs

The Summer School (hybrid event, September 6-14, 2021) is organized by Graz University of Technology (TUG), Austria in co-operation with Yokohama National University (YNU), Japan and with internationally recognised experts in the field of fuel cell research. The lectures include fundamental studies and advanced aspects of PEFCs.

Highlights: One week intensive course, Student Poster Presentation, Workshop with students, Certificate of Attendance (without exam), 3 ECTS credits at TUG or YNU with written exam

Themes of the lectures: PEFC Fundamentals, Hydrogen as Fuel - Fundamentals, Electrochemistry, Measurement Techniques, Advanced Material Studies, Up-to-date R&D topics, PEFC Applications

 

12Jul

Eco-Mobility 2021 Konferenz - Anmeldung eröffnet

Die 16. internationale A3PS Konferenz findet unter dem Titel "Eco-Mobility 2021: Paths to Climate-Neutral Mobility" vom 18.-19. November 2021 in Wien statt.

Wir strecken die Inhalte unserer Konferenz von Primärressourcen und Energieträgern über Güter- und Personenverkehr bis hin zu Recycling und Life Cycle Assessment. Die komplexe Aufgabe der nachhaltigen Mobilität kann nicht von einer Nation im Alleingang bewältigt werden, sondern nur in Zusammenarbeit mit Experten und politischen Entscheidungsträgern aus ganz Europa gelingen. Daher steht auch dies im Diskussionsbrennpunkt der heurigen Konferenz.

Registrieren Sie sich hier!

Neben spannenden Keynotes und vier interessanten Sessions werden wir am Abend des 18. November unser 15-jähriges Jubiläum gemeinsam mit der A3PS Community feiern.

Mehr Details zur Konferenz finden Sie auf unserer Homepage.

 

08Jul

Daimler, Traton und Volvo bauen E-Laster-Ladenetz auf

Die drei führenden Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck, Traton Group und Volvo Group haben eine Absichtserklärung über den Aufbau und den Betrieb eines öffentlichen Hochleistungs-Ladenetzes für batterieelektrische schwere Fernverkehrs-Lkw und Reisebusse in Europa unterzeichnet. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung hervor. Die Parteien verfolgen demnach das Ziel, den Aufbau einer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur anzustoßen und deutlich zu beschleunigen. Damit wollen sie zum einen das Vertrauen der Kunden in die Elektrifizierung stärken und zum anderen einen klaren Beitrag zu einem klimaneutralen Transportwesen in der EU leisten.

08Jul

Porsche: Ab 2022 Hochleistungsbatterieproduktion

Porsche-Chef Oliver Blume will die mit einem Partner entwickelten Hochleistungsbatteriezellen später auch einmal in Serienfahrzeuge einbauen. Die Batteriefabrik soll voraussichtlich in Tübingen entstehen und die Produktion im Jahr 2024 starten. Die geplante Fabrik soll einmal eine Kapazität von 100 Megawattstunden pro Jahr erreichen.

07Jul

Expertenworkshop TCP HEV Task 30 “Environmental Effects of Electric Vehicles”

Am 13.-14. Oktober 2021 findet der Expertenworkshop zum Thema "Overall Assessment in LCA of Electric Vehicles - From Inventory Analysis to Impacts of Electric Vehicles im Rahmen des TCP HEV Tasks 30 “Environmental Effects of Electric Vehicles” online statt. Ziel des Expertenworkshops ist die Analyse und Bewertung verschiedener Impact-Assessment-Methoden von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) und konventionellen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (ICE).

01Jul

Umweltbehörde: CO2-Emissionen der Neuwagenflotte sinken

Neu zugelassene Autos bliesen 2020 laut Europäischer Umweltbehörde rund zwölf Prozent weniger CO2 in die Luft als noch ein Jahr zuvor. Der Hauptgrund: Es sind mehr Stromer unterwegs.

Künftig orientieren sich die Reduktionsziele der EU am Jahr. 2021: Bis 2025 sollen Fahrzeuge 15 Prozent weniger CO2 ausstoßen als dieses Jahr. Bis 2030 sollen die Werte um 30 Prozent gesunken sein. Jeder Autohersteller hat je nach Marktposition und Gewicht der Modelle eigene individuelle Ziele. Verfehlt er diese, drohen Strafen.

 

30Jun

Net Zero by 2050 A Roadmap for the Global Energy Sector

Diese Roadmap der IEA ist die weltweit erste umfassende Studie zum Übergang zu einem Netto-Null-Energie-System bis 2050 bei gleichzeitiger Gewährleistung einer stabilen und erschwinglichen Energieversorgung, eines universellen Energiezugangs und eines robusten Wirtschaftswachstums. Es stellt einen kosteneffektiven und wirtschaftlich produktiven Weg dar, der zu einer sauberen, dynamischen und widerstandsfähigen Energiewirtschaft führt, die von erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind anstelle von fossilen Brennstoffen dominiert wird. Der Bericht untersucht auch wichtige Unsicherheiten, wie die Rolle von Bioenergie, CO2-Ausstoß und Verhaltensänderungen beim Erreichen von Netto-Null.

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