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Vernetzte Fahrzeuge: EU Parlament entscheidet für pWLAN als V2X-Standard

29.04.2019 07:01
Vernetzte Fahrzeuge: EU Parlament entscheidet für pWLAN als V2X-Standard

Der Aufbau einer flächendeckenden Versorgung mit dem 5G-basierten Kommunikationsstandard Cellular-V2X für vernetzte Fahrzeuge wird noch einige Jahre dauern. Darauf zu warten, kann sich die EU nicht leisten, meint das EU-Parlament und setzt auf den Standard ITS-G5, eine WLAN-Lösung. Diese kann viel schneller und kostengünstiger mit breiterer Verfügbarkeit umgesetzt werden. Im Public WLAN (pWLAN) können Autos Ad-hoc-Netzwerke untereinander oder mit Infrastrukturbauwerken bilden, ohne Zentralserver oder Cloud, die Reichweite beträgt 800 m, Relativgeschwindigkeiten von bis zu 500 km/h sind möglich.
Wichtige Autohersteller wie Toyota, Renault oder VW haben sich entschlossen, auf diese Lösung zu setzen. Andere OEMs wie BMW, Mercedes und die Telekomanbieter favorisieren hingegen die 5G-Mobilfunklösung C-V2X. Und China setzt nur auf C-V2X.

Tesla: Selbstfahrende Autos, Car-Sharing und Robo-Taxis

29.04.2019 06:59
Tesla: Selbstfahrende Autos, Car-Sharing und Robo-Taxis

Tesla hat den aktuellen Stand der Selbstfahr-Technologie Autopilot und seine mittelfristigen Pläne mit dem fortschrittlichen Fahrerassistenzsystem vorgestellt. Der intern entwickelte FSD-Computer für vollautonomes Fahren (“Full Self-Driving”), basierend auf einem von Samsung produzierten Chip, wird bereits in Model S, Model X und Model 3 eingebaut. Das „Tesla Network“, ein Carsharing-Service mit komplett selbstständig fahrenden Elektroautos könnte schon 2020 technisch machbar sein: Dann kann eine Flotte an Robotaxis im Einsatz sein, wobei die Fahrzeuge entweder im Besitz des Unternehmens oder von Kunden sein sollen, die mit ihrem Tesla Geld verdienen wollen. Diese sollen ihren Pkw über Teslas Smartphone-App für Carsharing freigeben können, das Buchen wird ebenfalls über die App erfolgen, der Tesla fährt anschließend automatisiert zu dem Mieter.

Effizienz-Assistenten im Auto: die technische Vernunft

29.04.2019 06:58
Effizienz-Assistenten im Auto: die technische Vernunft

Vorausschauend fahren spart Kraftstoff - bis zu 30 Prozent, wie ein aktueller Fahrtest von Mercedes zeigte. Automobilhersteller setzen folglich zunehmend Effizienz-Assistenten ein. Diese geben dem Fahrer Hinweise, wann er den Fuß vom Fahrpedal nehmen kann (weil ein Fahrzeug dicht vorausfährt, ein Geschwindigkeitslimit oder Kurven und Gefälle folgen …) und steuern Cruising-Modus und Rekuperation. Dafür werden Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Sensor-Informationen (Radar und Stereokamera) und Kommunikation mit Infrastruktur (z.B. Ampeln) genutzt. Praktische Erfahrungen in der Kommunikation mit Ampeln sammeln Automobilhersteller wie Audi oder BMW bereits seit 2016 in den USA: Bis zu 15% Kraftstoffeinsparung waren in einem Pilotprojekt ermittelt worden.

Forschung an Natrium-Ionen-Batterien

29.04.2019 06:56
Forschung an Natrium-Ionen-Batterien

Im Projekt TRANSITION werden KIT und HIU Prototypen von Natrium-Ionen-Batterien für den zukünftigen Einsatz in der E-Mobilität und stationären Energiespeicherung entwickeln. Das Projekt TRANSITION konzentriert sich auf die Entwicklung leistungsfähiger, flüssiger und polymerer Natrium-Ionen-Batterien, die auf der Kathodenseite Übergangsmetallschichtoxide und auf der Anodenseite Hartkohlenstoff aus Biomasse verwenden.

Hydrogen Europe's Annual Report 2018

09.04.2019 22:00
Hydrogen Europe's Annual Report 2018

Hydrogen Europe hat den Geschäftsbericht 2018 veröffentlicht, der die Themen sektorale Integration, Wasserstoff in Industrie, Schifffahrt, Verkehr etc. behandelt.

Tesla: Model S und X künftig mit Reluktanzmotor?

09.04.2019 21:45
Tesla: Model S und X künftig mit Reluktanzmotor?

Beim Model 3 setzt Tesla bereits Reluktanzmotoren mit Permanentmagneten statt Drehstrom-Asynchronmotoren ein. Dieser Motor soll zukünftig auch für die großen Fahrzeuge Model S und Model X verwendet werden. Unter dem Codenamen „Raven“ wird an einem entsprechenden Aggregat gearbeitet, von dem sich Tesla höhere Effizienz verspricht.

Innolith kündigt Super-Akku mit vierfacher Reichweite an

09.04.2019 21:42
Innolith kündigt Super-Akku mit vierfacher Reichweite an

Das schweizer Start-up Innolith hat nach eigenen Angaben einen Lithium-Ionen-Akku mit sehr hoher Energiedichte entwickelt, der zudem günstig und ungefährlich sein soll. Die Technik soll in zwei bis fünf Jahren serienreif sein. Kernstück des Stromspeichers ist das Elektrolyt: Anstelle brennbarer organischer Verbindungen wird eine preiswerte anorganische Flüssigkeit verwendet, die feuerresistenter und stabiler ist. Aus diesem Grund soll eine Energiedichte von 1.000 Wh pro Kilogramm möglich sein – der drei- bis vierfache Wert aktueller Lithium-Ionen-Akkus.

Lithium-Abbau auf der Koralpe ab 2021

09.04.2019 21:35
Lithium-Abbau auf der Koralpe ab 2021

European Lithium, die 2011 das Lithium-Vorkommen auf der Koralpe übernommen hat, will rund 375 Mio. Euro in Kärnten investieren und damit 400 bis 500 Jobs schaffen. Ende 2021 oder Anfang 2022 sollte der Abbau beginnen. 220 Mio. Euro sollen in den Bau einer Chemiefabrik fließen, wo das Erz zu Lithiumhydroxid verarbeitet wird. Für das Chemiewerk werde European Lithium wohl in einer der Anrainergemeinden, St. Paul oder Wolfsberg, fünf Hektar Grund kaufen oder pachten.

Lithium-Nachschub: Volkswagen kooperiert mit Ganfeng

09.04.2019 21:28
Lithium-Nachschub: Volkswagen kooperiert mit Ganfeng

Volkswagen hat mit Ganfeng Lithium eine Absichtserklärung zur langfristigen Lithium-Versorgung zum Bau von Batteriezellen unterschrieben. Vorgesehen ist, dass Ganfeng den Wolfsburger Konzern und dessen Lieferanten für die nächsten zehn Jahre mit Lithium beliefert. Damit zieht Volkswagen nach, denn 2018 schloss Ganfeng bereits Lieferabkommen mit Tesla, LG Chem und BMW.

Digitaler Zwilling von Lithium-Ionen-Batterien

09.04.2019 21:26
Digitaler Zwilling von Lithium-Ionen-Batterien

Zur Hannover Messe zeigt das Münchener Start-up Twaice eine Software, die digitale Zwillinge von Lithium-Ionen-Batterien erstellt. Der Einblick ins Innenleben der Energiespeicher soll ein längeres Leben der Akkus und damit geringere Kosten ermöglichen.

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