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McKinsey: Wie werden E-Fahrzeuge rentabel?
09Apr

McKinsey: Wie werden E-Fahrzeuge rentabel?

Eine der Kernfragen der Fahrzeughersteller ist, wie man mit einem Elektrofahrzeug so viel Geld verdienen kann wie mit einem konventionellen Auto mit Verbrennungsmotor. Eine McKinsey-Studie gibt klare Empfehlungen: Designvereinfachungen, Anpassungen des Produktdesigns und der Funktionalitäten an urbane Mobilitätskonzepte, die Öffnung der gesamten Wertschöpfungskette für Partnerschaften sowie die Erkundung neuer Geschäftsmodelle. Wenn diese Umstellung strukturell angegangen wird, könnten die OEM mit EVs einen Kostengleichwert im Vergleich zu ICE-Fahrzeugen erreichen - und im Jahr 2025 sogar eine Gewinnmarge von 2-3% pro Fahrzeug erzielen.

Lithium-Abbau auf der Koralpe ab 2021
09Apr

Lithium-Abbau auf der Koralpe ab 2021

European Lithium, die 2011 das Lithium-Vorkommen auf der Koralpe übernommen hat, will rund 375 Mio. Euro in Kärnten investieren und damit 400 bis 500 Jobs schaffen. Ende 2021 oder Anfang 2022 sollte der Abbau beginnen. 220 Mio. Euro sollen in den Bau einer Chemiefabrik fließen, wo das Erz zu Lithiumhydroxid verarbeitet wird. Für das Chemiewerk werde European Lithium wohl in einer der Anrainergemeinden, St. Paul oder Wolfsberg, fünf Hektar Grund kaufen oder pachten.

US-Lieferkette für kritische E-Fahrzeug-Rohstoffe
09Apr

US-Lieferkette für kritische E-Fahrzeug-Rohstoffe

US-Regierungsbeamte planen ein Treffen mit Führungskräften von Tesla, GM und Ford sowie Lithium-Produzenten, um eine nationale Lieferkette für kritische Rohstoffe in Elektrofahrzeugen auf den Weg zu bringen. Dabei gehe es insbesondere um Lithium, Nickel, Kobalt und Graphit für Batteriehersteller. Während Volkswagen, Tesla und andere Autohersteller und Batteriehersteller in den USA expandieren, sind sie auf Mineralstoffimporte angewiesen – und auf den geplanten Ausbau weiterer Minen und Aufbereitungsanlagen in den USA.

Lithium-Nachschub: Volkswagen kooperiert mit Ganfeng
09Apr

Lithium-Nachschub: Volkswagen kooperiert mit Ganfeng

Volkswagen hat mit Ganfeng Lithium eine Absichtserklärung zur langfristigen Lithium-Versorgung zum Bau von Batteriezellen unterschrieben. Vorgesehen ist, dass Ganfeng den Wolfsburger Konzern und dessen Lieferanten für die nächsten zehn Jahre mit Lithium beliefert. Damit zieht Volkswagen nach, denn 2018 schloss Ganfeng bereits Lieferabkommen mit Tesla, LG Chem und BMW.

Digitaler Zwilling von Lithium-Ionen-Batterien
09Apr

Digitaler Zwilling von Lithium-Ionen-Batterien

Zur Hannover Messe zeigt das Münchener Start-up Twaice eine Software, die digitale Zwillinge von Lithium-Ionen-Batterien erstellt. Der Einblick ins Innenleben der Energiespeicher soll ein längeres Leben der Akkus und damit geringere Kosten ermöglichen.

Neues Verfahren für zerstörungsfreie Rückgewinnung von Kathodenmaterial
09Apr

Neues Verfahren für zerstörungsfreie Rückgewinnung von Kathodenmaterial

Das Kathodenmaterial in Lithium-Ionen-Batterien ist nicht nur teuer, sondern ist auch ein seltener Rohstoffe. Deshalb hat sich ein industriegeführtes Konsortium im Rahmen eines Forschungsprojektes die Aufgabe gestellt, Kathodenmaterial ohne Qualitätsminderung rückzugewinnen. Eine Rückgewinnung der im Kathodenmaterial enthaltenen Elemente ist wirtschaftlich sinnvoll und verringert die Abhängigkeit von Rohstoffimporten. Mit dem Verfahren werden Lithium-Akkus teilautomatisiert demontiert und die enthaltenen Zellen in ihre Bestandteile zerlegt. Das begehrte Kathodenmaterial wird - ebenfalls automatisiert - schonend von den Trägerfolien aus Aluminium abgetrennt.

Lifecycle Analyse des Mercedes-Benz GLC F-CELL
09Apr

Lifecycle Analyse des Mercedes-Benz GLC F-CELL

Der Brennstoffzellen-Plug-in-Hybrid von Mercedes-Benz GLC F-CELL (kombinierter Wasserstoffverbrauch: 0,34 kg / 100 km, kombinierte CO₂-Emissionen: 0 g / km, kombinierter Stromverbrauch: 13,7 kWh / 100 km) hat seine Umweltprüfung, vom TÜV Süd verifiziert, erfolgreich bestanden. Die in der Ökobilanz berücksichtigten Szenarien sind die Reformierung aus Erdgas, das H2-Mobilitätsszenario (50% regenerativ, 50% aus Erdgas) und 100% regenerativ (Elektrolyse mit Wasserkraft). Entsprechend variieren die Ökobilanz und insbesondere die CO2-Bilanz über einen gesamten Lebenszyklus mit einer Laufleistung von 200.000 Kilometern. Während die GLC F-CELL-spezifischen Komponenten während der Produktion zu deutlich höheren CO2-Emissionen führen, können diese je nach Wasserstoff und Stromquelle in der Nutzungsphase zum Teil erheblich überkompensiert werden.

nuScenes: Open-Source Datensatz für autonomes Fahren
09Apr

nuScenes: Open-Source Datensatz für automatisiertes Fahren

Das Technologieunternehmen Aptiv PLC gab die vollständige Veröffentlichung von nuScenes, einem Open-Source Datensatz von Szenarien für automatisiertes Fahren, bekannt. Durch die öffentlich verfügbaren Sicherheitsdaten in nuScenes will Aptiv die Erforschung der Computervision und des automatisierten Fahrens umfassend unterstützen, um die Mobilitätsindustrie weiter voranzutreiben.

Apple: System zur Korrektur rutschender Reifen für selbstfahrende Autos
09Apr

Apple: System zur Korrektur rutschender Reifen für selbstfahrende Autos

Ein neues Patent von Apple betrifft die Erfassung der Geschwindigkeit und des Verhaltens der Reifen eines selbstfahrenden Autos. Das System kann einem Auto ein klareres Bild davon vermitteln, wie schnell es fährt und wie viel Lenkung in einer bestimmten Situation erforderlich ist – das soll vor allem bei schlechten Fahrbahnbedingungen (Schnee oder Eis) hilfreich sein. Das patentierte System nutzt zwei Sensoren an der Unterseite eines Fahrzeugs, die reflektierte elektromagnetische Wellen messen, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu ermitteln, den Reifenwinkel zu messen und das selbstfahrende System auf unerwartete Bewegungen aufmerksam zu machen.

Autonomes Fahren: Volkswagen testet Robo-Autos in Hamburg
09Apr

Autonomes Fahren: Volkswagen testet Robo-Autos in Hamburg

Volkswagen hat seine erste Teststrecke für autonomes Fahren in einer deutschen Großstadt vorgestellt: Fünf besonders ausgestattete Elektro-Golf werden autonom in der Hansestadt unterwegs sein. Es wird aber immer ein Fahrer an Bord sein, um die Touren zu überwachen und bei Bedarf eingreifen zu können. Die Autos fahren zunächst auf einem drei Kilometer langen Teilstück einer neun Kilometer langen Strecke autonom, die Hamburg eigens für Testzwecke definiert hat und mit zusätzlicher Infrastruktur aufrüstet.

Toyota gibt 24.000 Patente aus 20 Jahren Hybrid-Entwicklung frei
09Apr

Toyota gibt 24.000 Patente aus 20 Jahren Hybrid-Entwicklung frei

Toyota hat die Freigabe von fast 24.000 Patenten aus über 20 Jahren Hybridtechnik-Entwicklung zur gebührenfreien Nutzung angekündigt. Mit diesen Maßnahmen möchte Toyota die Elektrifizierung der Mobilität beschleunigen. Bereits seit Januar 2015 stellt Toyota 5.680 Patente zur Antriebstechnik von Brennstoffzellenfahrzeugen zur Verfügung. Nun kommen rund 2.590 Patente zu Elektromotoren, 2.020 Patente zu Steuergeräten, 7.550 Patente zu Systemsteuerungen, 1.320 Motor-Transaxle-Patente, 2.200 Patente zu Ladegeräten sowie 2.380 Brennstoffzellen-Patente hinzu.

BMW vergibt Milliardenauftrag für Getriebe an ZF
09Apr

BMW vergibt Milliardenauftrag für Getriebe an ZF

In den kommenden Jahren liefert ZF Friedrichshafen Achtgang-Automatikgetriebe an BMW. BMW will den Anteil an Hybriden und Plug-in-Hybriden mit einer elektrischen Reichweite von mehr als 100 Kilometern auf 50% seiner Modelle erhöhen. Überzeugt haben dürfte neben der Performance-Steigerung um 14% und dem nochmals leicht reduzierten Verbrauch vor allem die verbesserte Elektrifizierung des neuen 8HP-Getriebes von ZF: Zukünftig wandert die Leistungselektronik in das Getriebegehäuse, damit wird der benötigte Bauraum kleiner.

Ricardo kooperiert mit Geely: Entwicklung eines fortschrittlichen Hybridgetriebes
09Apr

Ricardo kooperiert mit Geely: Entwicklung eines fortschrittlichen Hybridgetriebes

Die Geely Auto Group, einer der führenden Automobilhersteller Chinas, hat den Zulieferer Ricardo ausgewählt, um die Entwicklung eines neuen fortschrittlichen Getriebes für die Palette erweiterter Plug-in-Hybridfahrzeuge bis zur Serienreife zu unterstützen. Wesentliche Anforderungen an die Übertragung sind hohe Effizienz und wettbewerbsfähige Kosten für Großserienprodukte des A- und B-Segments.

Ballard Marine Center of Excellence für Brennstoffzellen-Schiffsanwendungen in Europa
09Apr

Ballard Marine Center of Excellence für Brennstoffzellen-Schiffsanwendungen in Europa

Ballard Power Systems Europe gründet in Dänemark ein Marine Center of Excellence (Marine CoE), das sich mit Brennstoffzellen-Schiffsanwendungen beschäftigt. Das Marine CoE wird Hochleistungs-Brennstoffzellenmodule entwickeln und herstellen, um die Anforderungen der Schiffsindustrie an emissionsfreie Antriebsstränge zu erfüllen. Bis zum Jahresende 2019 soll eine neue Produktionshalle für Brennstoffzellensysteme mit einer voraussichtlichen jährlichen Produktionskapazität von mehr als 15 Megawatt (MW) errichtet und in Betrieb genommen werden.

EDF gründet H2-Tochterfirma Hynamics
09Apr

EDF gründet H2-Tochterfirma Hynamics

Der französische Energieversorger Électricité de France (EDF) kündigte an, eine neue Tochtergesellschaft namens Hynamics zu gründen. Sie hat künftig zur Aufgabe, eine breite Palette von Wasserstoff-Lösungen für Industrie- und Mobilitätskunden zu entwickeln. Investiert werden soll u.a. in H2-Produktionsanlagen sowie Infrastrukturlösungen, um Wasserstoff zum Beispiel an Tankstellen für Nutzfahrzeug-Flotten besser verfügbar zu machen.

Daimler startet Bau von Batteriemontagefabrik
09Apr

Daimler startet Bau von Batteriemontagefabrik

Daimler hat die Bauarbeiten für die geplante Batteriefabrik bei Esslingen begonnen, wo die Batterien für E-Fahrzeuge der EQ-Familie montiert werden sollen. Hintergrund der Produktionsinitiative ist, dass Mercedes-Benz Cars sein gesamtes Portfolio ab 2022 elektrifizieren und in jedem Segment verschiedene elektrifizierte Alternativen anbieten will – u.a. mehr als zehn reine Elektro-Pkw. Die Batterien dafür montieren die Stuttgarter selbst. Die Zellen kauft Daimler u.a. von CATL zu.

PIA Automation Austria erhält Großauftrag von Daimler
09Apr

PIA Automation Austria erhält Großauftrag von Daimler

Für eine Produktionslinie für Achsgetriebe hat ACstyria Partner PIA Automation Austria mit Sitz in Grambach, südlich von Graz, einen Großauftrag von Daimler erhalten. „Mit der Powertrain-Production-System Modulserie PPS gehören unsere Anlagen zu den flexibelsten Systemen der Welt und bieten in der Großserien-Produktion einen klaren technologischen Vorteil“, so der Geschäftsführer Norbert Kahr. Sowohl bei führenden Automobilzulieferern wie Magna und ZF, als auch bei Fahrzeugherstellern wie Daimler, BMW und Volkswagen wird die PPS Modulserie von PIA bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt.

Förderung von Ladestationen und E-Autos, neue E-Bus-Region in Niederösterreich
09Apr

Förderung von Ladestationen und E-Autos, neue E-Bus-Region in Niederösterreich

Niederösterreich startet eine Förderaktion für die Lade-Infrastruktur in bestehenden Wohnbauten (kostenloses Darlehen für Genossenschaften, Bauträger und ausführende Unternehmen). Die 1.000 Euro Förderungsaktion für den Ankauf eines Elektroautos wird verlängert – somit wird ein E-Auto insgesamt mit 4.000 Euro gefördert (inkl. Bundesförderung). Außerdem wird in der Region Schweinbarther Kreuz Niederösterreichs erste E-Bus-Region errichtet, ab Herbst 2021 sollen dort zwei Linien auf einen E-Bus-Betrieb umgestellt werden.

08Apr

Die Entwicklung von Truck Platooning

Im Artikel "The Three Streams of Truck Platooning" gibt Richard Bishop einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich Truck Platooning über die letzten 20 Jahre. Unter anderem werden aktuelle Truck Platooning Projekte auf der ganzen Welt aufgelistet, darunter das österreichische Forschungsprojekt  "Connecting Austria".

Bosch Falschfahrerwarnungs-Software schützt Menschenleben
26Mar

Bosch Falschfahrerwarnungs-Software schützt Menschenleben

Immer mehr Navigationsdienste, Radiosender und Nachrichtenportale binden die cloudbasierte Falschfahrerwarnung von Bosch in ihre Apps ein. Damit steht der Service mehreren Millionen Menschen in Europa zur Verfügung. „Keine Verkehrstoten mehr durch Falschfahrer – das ist das Ziel von Bosch.“

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