News

24Mar

VCÖ-Mobilitätspreis Einreichphase gestartet

Der Startschuss für die Einreichphase des VCÖ-Mobilitätspreis Österreich 2022 ist erfolgt. Das diesjährige Motto lautet "Verkehrswende umsetzen". Gesucht sind dabei Projekte oder Konzepte für eine ökologisch verträgliche Mobilität oder einen nachhaltigeren Gütertransport. Teilnehmen können Unternehmen, Start-Ups, Gemeinden, Städte und Bezirke, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Vereine, Studierende, Initiativen und Privatpersonen. Auch internationale Projekte sind willkommen. Eingereicht werden können umgesetzte Projekte ebenso wie Konzepte, Pilotprojekte und Forschungsarbeiten, um die Mobilitätswende voranzubringen. Einreichschluss ist der 01. Juni 2022. 

24Mar

BDI modernisiert Biodiesel-Anlagen in Deutschland

Die amerikanische Renewable Energy Group hat A3PS-Mitglied BDI-BioEnergy International, ein Technologieführer aus der Steiermark, mit der Modernisierung von zwei Biodiesel-Anlagen in Deutschland beauftragt. Durch den Umbau wird qualitativ minderwertiges Abfallöl und -fett kostengünstig zu reinem Biodiesel für 300.000 PKW umgewandelt. Markus Dielacher, Geschäftsführer von BDI: „Mit unserem innovativen RetroFit-Programm bringen wir die beiden Biodiesel-Anlagen auf ein völlig neues technisches und wirtschaftliches Level. Das Ergebnis sind einzigartige Rohstoffflexibilität, maximale Anlagenverfügbarkeit und ein messbar wertvoller Beitrag zu Kreislaufwirtschaft und CO2 Reduktion“

24Mar

300 Millionen Euro für innovative Wasserstoffprojekte

Die erste Ausschreibung der „Clean Hydrogen Partnership“ öffnet mit 31. März. Es werden 300,5 Millionen Euro werden für die Unterstützung von Projekten bereitgestellt, um die Entwicklung modernster Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien voranzutreiben. Deadlines für das einstufige Einreichverfahren sind der 31. Mai bzw. der 20. September 2022. Die Ausschreibung deckt ein breites Spektrum an Forschungs- und Innovationsaktivitäten entlang der gesamten Wasserstoffversorgungs- und Wertschöpfungskette ab: Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff, Endverbrauch von Wasserstoff im Verkehr sowie Wärme und Strom.

11Mar

In Österreich grünt die Mobilität: Platz 9 bei EU-weiter Analyse

Eine neue Studie des Schnellladeinfrastrukturanbieters Heliox hat den Weg hin zur grünen Mobilität europäischer Länder analysiert. Dafür wurden die wichtigsten Kategorien betrachtet, die mit der grünen Mobilitätswende im Zusammenhang stehen: öffentlicher Personennahverkehr, Anteil elektrischer Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur, Subventionen und der Ausstieg aus fossilen Energien. Österreich landet auf EU-weit auf Platz 9 und liegt damit gut im Rennen. Die Niederlande und Luxemburg sind der Studie zufolge die grünsten Länder im Hinblick auf nachhaltige Mobilität. In allen Kategorien erhalten sie die höchsten Punktzahlen und vor allem das Netz an Ladestationen sticht positiv hervor. Schweden und Deutschland setzen sich leicht von der Verfolgergruppe ab und schneiden beim Thema Subventionen besser ab. Die Top 10 wird von Estland, Belgien, Frankreich, Slowenien, Österreich und dem Vereinigten Königreich vervollständigt.

11Mar

Was ist eine AGM-Batterie?

Die Batteriesäure einer AGM-Batterie ist in einem Glasvlies gebunden und bleibt so stabil: Das verhindert die Selbstentladung, erhöht die Ladungsaufnahme und verlängert die Lebensdauer. Dabei steht AGM für "Absorbent Glass Mat" (absorbierendes Glasvlies) und ist eine Weiterentwicklung der Bleisäurebatterie. Bei diesen Batterien ist der Elektrolyt – also die Batteriesäure – in einem Glasvlies gebunden und wird von diesem wie von einem Schwamm aufgesaugt. Dadurch wird die Säureschichtung – die Hauptursache von Entladungen bei herkömmlichen Bleisäureakkus – verhindert. Ein weiterer Vorteil der AGM-Technologie ist ihre ausgezeichnete Ladungsaufnahme. Die Batterie kann vollständig geladen werden – nicht nur im Labor, sondern auch tatsächlich im Fahrzeug.

11Mar

Wirkungsindikatoren für die (FTI-Agenda) Mobilität 2026 veröffentlicht

Die FTI-Agenda Mobilität 2026 setzt mit einer Konkretisierung von FTI-relevanten Themen, Maßnahmen, Zielen und Zielgruppen in vier thematischen Missionsfeldern den innovationspolitischen Rahmen für die kommenden fünf Jahre im Bereich Mobilität. Als Grundlage für einen praktikablen Monitoring- und Steuerungsprozess der Agenda wurden Indikatoren erarbeitet, die den Erfolg der gesetzten FTI-Maßnahmen messen. Details zur Entwicklung und Ausgestaltung der Indikatoren wurden nun veröffentlicht.

03Mar

Weltweit erstes Testfeld für Brennstoffzellen-Antriebsstrang im Megawatt-Bereich

AVL unterstützt das Projekt BALIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Brennstoffzellen-Verbundprüfstand für bis zu 1,5 Megawatt (MW) Leistung. Das Testfeld bildet eine Entwicklungsumgebung für hybride, wasserstoff- und elektrobasierte Antriebskonzepte für Passagierflugzeuge bis 60 Personen ab. Es umfasst die notwendige Testinfrastruktur sowie die Hauptkomponenten des Antriebstrangs selbst. Hierzu gehören Brennstoffzellensysteme, der Wasserstofftank, Elektromotoren, ein Batteriesystem, das Kühlsystem sowie die Steuerungs- und Regelungstechnik. Die große Variabilität und Funktionsvielfalt der Testumgebung erlaubt Forschungs- und Entwicklungsarbeiten unter den unterschiedlichsten geltenden Rahmenbedingungen, Anforderungen und Richtlinien. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

03Mar

Grazer Technologie für smarte Güterwagen

PJM und Mercitalia Intermodal wollen den intelligentesten Güterzug auf Schiene bringen. Damit ist das Grazer Unternehmen PJM, das auf die Digitalisierung des Bahntransports spezialisiert ist, einmal mehr Innovationsführer auf dem Sektor des Schienengüterverkehrs. Dank der umfassenden Funktionen, die das digitale Gesamtsystem „WaggonTracker“ von PJM erfüllt, profitiert Mercitalia Intermodal von kürzeren Lieferzeiten, mehr Effizienz sowie wichtigen Informationen in Echtzeit mittels sogenannten Condition Based Monitoring. All dies sind wichtige Faktoren im Bahntransport, die zwar seit Jahren gefordert werden, aber im Alltag noch immer fehlen. „Mit der Realisierung des Güterzugs von Mercitalia Intermodal veranschaulichen wir, dass der „automatisierte“ Güterzug auf Schiene ist und mit unserer WaggonTracker-Technologie heute verfügbar ist“, erklären Günter Petschnig und Martin Joch, die beiden Gründer und CEO von PJM.

03Mar

Sondierungsprojekt „MUKE“ identifiziert Umsetzungsbarrieren für Innovationen in der Güterlogistik

Das im Rahmen des Programms Mobilität der Zukunft geförderte FTI-Vorhaben „Meta-Untersuchung kritischer Erfolgsfaktoren von Lösungen im Bereich Güterverkehr und Transportlogistik (MUKE)“ erforschte, warum vielversprechende Innovationen in der Branche nicht umgesetzt werden und was nötig ist, um das zu ändern. Die Kernaussage des von der tbw research GesmbH zusammen mit der WU Wien und der FH St. Pölten durchgeführten Projekts lautet, dass die zur Umsetzung bereiten Innovationen in der Güterlogistik zwar volkswirtschaftlichen Nutzen bringen, unter den derzeitigen Rahmenbedingungen aber betriebswirtschaftlich nicht rentabel sind. Abhilfe sieht das Projekt vorrangig in einer Anpassung von rechtlichen Rahmenbedingungen sowie in bewusstseinsbildenden Maßnahmen.

03Mar

Kohlenstofffasern aus Holz

Mit einem neuen Verfahren lassen sich Kohlenstofffasern aus dem Rohstoff Holz herstellen. Dr. Frank Hermanutz, Leiter des Kompetenzzentrums Biopolymerwerkstoffe an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), wurde für seine Forschung zur Herstellung von holzbasierten Kohlefasern mit dem Preis "Cellulose Fibre Innovation of the Year" ausgezeichnet. Im Interview erläutert Frank Hermanutz den Prozess, ob er wirtschaftlich ist und wie die Ökobilanz ausfällt.

03Mar

Gewichtsoptimierte Batteriegehäuse für Volumenfahrzeuge

Die Anwendung der Funktionsintegration auf das Batteriegehäuse sowie auf die umgebende Fahrzeugstruktur bietet Leichtbaupotenzial. Im FAT-Vorhaben "Leichtbaubatteriegehäuse" (FAT-Schriftenreihe Nr. 352) wurde an der Universität Paderborn und der RWTH Aachen University am Beispiel eines Kompaktklassefahrzeugs ein funktionsintegriertes Gehäusekonzept unter besonderer Berücksichtigung der Fügetechnik und geeigneter Fügeverfahren ausgelegt. Neben der simulativen Absicherung des Konzepts lag ein weiterer Schwerpunkt auf der Bewertung der Dichtheit verschiedener Hybridfügetechniken.

03Mar

Österreich und automatisierte Mobilität

Mit der „Autonomous Mobility Ecosystem Landscape Austria“ haben Digitrans und Automobil Cluster OÖ eine Landkarte geschaffen, die einen Überblick über alle Beteiligten im Bereich des automatisierten Fahrens in Österreich gibt. Auf der „Autonomous Mobility Landscape“ wurden etwa 194 Unternehmen, Institutionen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie aktuelle Forschungsprojekte und Use Cases erfasst, die im Bereich des autonomen Fahrens für die österreichische Forschungs- und Industrielandschaft einen Beitrag leisten.

27Jan

2.000 Wasserstoff-Lkw in Österreich bis 2030?

Das Konsortium H2-Mobility Austria strebt an, bis 2030 rund 2.000 Wasserstoff-Schwerlastfahrzeuge auf die Straßen zu bringen. Gegenüber Batteriefahrzeugen punkten wasserstoffbetriebene Lkw mit einer höheren Reichweite. Die 2.000 Lastwagen sollen insgesamt 475 Mio. Euro an Wertschöpfung nach Österreich bringen. Zugleich will man damit auch den Grundstein für eine lokale Wasserstoffindustrie legen. Die Bundesregierung müsse nun klare Rahmenbedingungen wie Fördermodelle und eine eindeutige Kennzeichnung von grünem Wasserstoff schaffen, so die Botschaft. An dem Konsortium sind elf relevante Player aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette, von der Fahrzeugproduktion und Tankinfrastruktur bis hin zu Logistik und Handel beteiligt: AVL List, Gebrüder Weiss, Magna International, OMV, Österreichische Post, Rewe, Rosenbauer, Spar, Verbund, WKO und Worthington Cylinders.             

25Jan

Sustainable Aviation Fuels : Österreich am Vormarsch

OMV und Austrian Airlines realisieren erstmals die Herstellung und Betankung von regionalem, nachhaltigem Flugzeugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel „SAF“) in Österreich. In der OMV Raffinerie Schwechat wird SAF durch die Mitverarbeitung von Altspeiseöl im Produktionsprozess hergestellt. Somit wird die gesamte Produktionskette so regional wie möglich gehalten und Transportwege auf ein Minimum gekürzt. Für das kommende Jahr 2022 wurde die Produktion und Betankung von SAF im Umfang von 1.500 Tonnen vereinbart.

Außerdem wird sich das Forschungszentrum BEST im Zuge einer Beteiligung Österreichs an der internationale Forschungskooperation Advanced Motor Fuels (AMF) mit nachhaltigen Treibstoffen für den Flugverkehr befassen. Im Rahmen des Projektes wird es einen nationalen Workshop, 3 online Seminare und eine große Abschlussveranstaltung geben. Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich gerne an doris.matschegg@best-research.eu.

25Jan

Bosch erweitert Produktportfolio für mobile Wasserstoffanwendungen

Bosch baut sein H2 Produktportfolio aus: Dazu zählen auch Komponenten für H2-Tanksysteme wie Tankventile oder Druckregler. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen arbeitet dafür mit dem italienischen Spezialisten OMB Saleri in einer Entwicklungspartnerschaft zusammen, in der die Produkte gemeinsam weiterentwickelt werden.„Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein im künftigen Antriebsmix, um die Klimaneutralität zu erreichen“, sagt Dr. Uwe Gackstatter, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Powertrain Solutions. „Zusammen mit OMB Saleri machen wir H2-Tankkomponenten reif für die Großserie.“

24Jan

Fortschritte in Richtung Biokraftstoffe für die Seeschifffahrt

Im Rahmen des IEA Technologiekollaborationsprogramms Bioenergy wurde im Dezember 2021 ein Bericht zum Status und der Identifizierung von Hindernissen für die Nutzung fortschrittlicher Biokraftstoffe in der Seeschiffahrt veröffentlicht. Um das Potenzial von Biokraftstoffen für den maritimen Sektor zu beschreiben und zu analysieren, wurde eine technische Bewertung von Biokraftstoffen für Schiffsmotoren unter Berücksichtigung der gesamten Lieferkette vom Feld bis zum Schiff durchgeführt.

24Jan

Wie ernst nehmen Staaten die Dekarbonisierung des Verkehrs?

Der neue „Transport NDC Tracker“, der vom International Transport Forum bei der OECD vorgestellt wurde, beobachtet, wie der Verkehr die Verpflichtungen zur Dekarbonisierung der Länder erfüllt, die dem Pariser Klimaabkommen beigetreten sind. Der Tracker verfolgt, ob die „Nationally Certain Contributions“ (NDCs) den Verkehr erwähnen, Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Verkehrs beinhalten oder CO2-Reduktionsziele für den Verkehr festlegen. Der Tracker ist in zehn Sprachen verfügbar und wird jeden Montag aktualisiert.

24Jan

Neue Wissensdatenbank über Digitalisierung und Automatisierung des Verkehrs

Das Projekt „Digitalisierung und Automatisierung im Verkehrs- und Mobilitätssystem“ (DAVeMoS) der BMK-Stiftungsforschungsgruppe beschäftigt sich mit den geeigneten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Innovationen. Ziel ist dabei eine solide Evidenzbasis auf Systemebene zu schaffen und die Umsetzung von Mobilitätslösungen und -technologien zu fördern. Der Knowledge Pool ist eine sich ständig weiterentwickelnde Datenbank, die Teil des DAVeMoS Projekts ist. Sie soll Konzepte und Belege für die systemischen Auswirkungen der Digitalisierung und Automatisierung des Verkehrs sammeln. Die Autoren freuen sich über Feedback, Fragen und Beiträge der Leser. Wenn Sie Eingaben ergänzen möchten, wenden Sie sich gerne an Frau Martyna Bogacz unter davemos.library@boku.ac.at
 

21Jan

MBA Mobility Transformation

Das MBA-Programm "Mobility Transformation" der ACE TU Wien ist eine inhaltliche Kombination aus den Bereichen Management, Technologie und Leadership. Neben einem fundierten technischen Grundverständnis und betriebswirtschaftlichen Schlüsselqualifikationen erwerben Sie bei dem MBA auch Wissen über zukunftsweisende Mobilitätstechnologien und- infrastrukturen. Die erworbene wirtschaftsbezogene und technologische Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz sowie das aktuelle Wirtschafts- und Technologiewissen sind speziell im Zeitalter der Energie- und Mobiliätswende wertvolle Assets.

20Jan

Die CES als Bühne modernster Elektrofahrzeuge

Es scheint, als sei die CES22 - Consumer Electronic Show - in Las Vegas relevanter geworden als Detroit. Sie hat sich als wichtige Bühne für die neuesten und effizientesten Elektrofahrzeuge renommierter Automobilhersteller sowie interessanter Newcomer etabliert. Der Elektronikkonzern Sony präsentierte beispielsweise den VISION-S 02, seinen zweiten Fahrzeugprototypen. Der VISION-S 01, der 2019 vorgestellt wurde, wird bereits auf der Straße getestet. Darüber hinaus war es bemerkenswert zu sehen, dass auch in Europa nicht sehr bekannte Akteure, wie VINFAST, die Elektromobilität vorantreiben. Das vietnamesische Automobil-Unternehmen baut eine vollelektrische Fahrzeugflotte auf und hat fünf Elektrofahrzeug Modelle auf der Konferenz vorgestellt. Neben den elektrischen Antriebssystemen konzentriert sich die Branche jetzt auch stark auf Digitalisierung, AI und Autopilot-Systeme.

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