News

18Mar

Studie: Autoherstellern drohen Milliardenstrafen

Laut der Unternehmensberatung Deloitte kommen einige Automobilhersteller nicht um eine Strafe wegen zu hoher Emissionswerte herum. Zehn europäischen Autoherstellern drohen der Studie zufolge nächstes Jahr EU-Strafen von zusammen 3,3 Milliarden Euro wegen hoher CO2-Werte. Kurzfristige Maßnahmen wie Rabatte für ihre elektrifizierten oder besonders sparsamen Autos könnten das kaum noch abfedern, erklärten die Branchenexperten der Unternehmensberatung Deloitte in München. Die Namen der Autobauer wurden nicht genannt.

18Mar

VDA: „Ohne Wasserstoff und E-Fuels keine klimaneutrale Mobilität“

Elektromobilität „Ja!“– aber bitte mit mehr Nachdruck. Das fordert der Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Vor allem geht es darum, Wasserstoff und alternative Kraftstoffe stärker oder überhaupt zu nutzen.

Wasserstoff und regenerative Kraftstoffe könnten die Elektromobilität in bestimmten Bereichen sinnvoll ergänzen. „Wird eine globale Produktion synthetischer Kraftstoffe zugrunde gelegt, ist die Verfügbarkeit von erneuerbarer Energie kein limitierender Faktor. Entsprechende Kraftstoffe sind zudem die einzige Möglichkeit, den CO2-Ausstoß des derzeitigen Kraftfahrzeugbestands zu senken“, erklärte Hildegard Müller, Präsidentin des VDA. Regenerative Kraftstoffe auf einzelne Anwendungsgebiete wie die Luftfahrt zu reduzieren, erhöhte deswegen das Risiko, die Klimaziele zu verfehlen.“

18Mar

LEEFF-Projektpartner elektrifizieren Mercedes Sprinter

Ein österreichisches Konsortium hat im Zuge des inzwischen abgeschlossenen Projekts LEEFF („Low Emission Electric Freight Fleets“) einen eigenen Elektro-Transporter auf Basis des Mercedes Sprinter entwickelt, der nun in Kleinserie produziert werden soll.

18Mar

Samsung zeigt Prototyp einer Festkörper-Batterie

Samsung-Forscher haben den Prototyp einer Feststoff-Batteriezelle vorgestellt, die Elektroautos zu 800 Kilometer Reichweite verhelfen und 1.000 Ladezyklen überstehen soll. Auch für das Problem der Dendriten-Bildung bei den häufig in Festkörperbatterien verwendeten Lithium-Metall-Anoden hat Samsung eine Lösung.

18Mar

A3PS bei EARPA

Am 3. und 4. März fand das Spring-Meeting der EARPA in Brüssel statt. Unter anderem war die A3PS Community durch unsere Mitglieder AVL, AIT, IESTA und Virtual Vehicle Research Center gut vertreten. Michael Nöst (A3PS) hat überdies einen stärkeren Austausch zwischen den A3PS Positionspapieren und den EARPA Positionspapieren angeregt. Die EARPA (association of automotive R&D organisations) hat im Rahmen des Spring-Meetings zwei neue Positionspapiere zu den Themen "Cooperative, Connected and Automated Mobility" und "Energy, Powertrains and Electrification" publiziert und lädt am 13. Oktober zum 3. Mal zum FORM Forum ein. Zukünftig werden auch A3PS Events mit internationaler Wirkung wie unsere Herbstkonferenz Eco-Mobility durch die EARPA angekündigt.

Im Zuge des Spring-Meetings wurden die neuen EU Netzwerke im Horizon Europe Programme präsentiert. Darunter sind für die Automobil-Branche insbesondere relevant:

  • 2Zero = follow-up of EGVI: vehicle system integration, HEV, EV, vehicle infrastructure interaction
  • CCAM = follow-up of ART calls: connected cooperative and automated/autonomous mobility
  • Batteries Europe: battery cells - modules - packs - systems
  • Clean Hydrogen = follow-up of FCH2: fuel cells - modules 
  • ECSEL2 = follow-up of ECSEL: soft / hardware electronics
  • ALICE follow up: logistics, mobility
  • other modes of mobility: interaction with rail - water - air transportation
18Mar

Umfrage: Ausbildungsstand und -bedarf in der österreichischen Wertschöpfungskette der Elektromobilität

Das Projekt "E-MAPP 2: E-Mobility – Austrian Production Potential, qualification- and training needs 2”, gefördert durch das BMK über den KLIEN im Rahmen der Programmlinie "Zero Emission Mobility", soll dazu beitragen, den Ausbildungsstand und -bedarf in der österreichischen Wertschöpfungskette der Elektromobilität zu erheben, um erforderliche Maßnahmen auf regionaler Ebene abzuleiten. Mit der Teilnahme an dieser Studie besteht die Möglichkeit, an der Gestaltung notwendiger Ausbildungsinhalte und -formen mitzuwirken. Sie können unter folgendem Link an der Umfrage teilnehmen.

17Mar

Linz testet Stromnetz mit 49 E-Autos

Im Rahmen des österreichischen Forschungsprojekts Urcharge bereiten die Projektpartner eine sechsmonatige Demophase vor: In einer Wohnsiedlung im Linzer Stadtteil Kleinmünchen wird ab Mitte April 2020 getestet, was passiert, wenn die Hälfte der Bewohner auf E-Autos umsteigt. Antworten erhoffen sich die Initiatoren auf die Fragen, ob das Stromnetz die Mehrbelastung ausbalancieren kann und inwiefern Wallboxen eigene Stromanschlüsse brauchen beziehungsweise gemeinsam gesteuert werden können.

17Mar

Coronavirus: Autobranche schließt europäische Werke

Die europäischeAutoindustrie reagiert auf die COVID-19 Pandemie: Einige Autobauer verkünden Werksschließungen. Am Dienstag haben unter anderem die VW-Marken, Daimler und Ford beschlossen, Werke zu schließen. Auch Magna Steyr in Graz und das Opel-Werk in Wien stellen wegen des Coronavirus die Produktion bis Ende März ein.

17Mar

Großbritannien fördert Carbon Capture

Die britische Regierung fördert mit 800 Mio. Pfund Carbon Capture and Storage (CSS), eine Technologie, mit der CO2 aus der Luft gebunden und gespeichert werden kann. Mit diesem Budget sollen bis 2030 CSS-Anlagen an 2 Standorten finanziert werden.

10Mar

3beLiEVe: Größtes Horizon-2020-Projekt am AIT

Im Projekt "3beLiEVe" (Delivering the 3b-generation of LNMO cells for the xEV market of 2025 and beyond) soll eine Lithium-Ionen-Batterie der übernächsten Generation 3b entwickelt werden, die ab 2025 in leichten bis schweren Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen zum Einsatz kommen soll. Das Batterieforschungsteam um Marcus Jahn will hoch-performante Zellen mit einer hohen Energiedichte, Schnellladefähigkeit und guter Zyklenfestigkeit entwickeln. Darüber hinaus sollen kritische Rohstoffe wie Kobalt vermieden werden. Das Projekt „3beliEVe“  ist mit 10,8 Mio. € (davon 1,6 Mio. € für AIT) das größte vom AIT koordinierte Horizon-2020-Projekt. Das Konsortium besteht aus 21 Forschungseinrichtungen, Industrieunternehmen und KMUs aus 10 verschiedenen europäischen Ländern. Am AIT sind zwei Center beteiligt - das Center for Low-Emission Transport und das Center for Vision, Automation and Control. Das Projekt wird von der LET Competence Unit Electric Drive Technologies koordiniert und läuft bis Juni 2023.

19Feb

FTI-Strategie Mobilität - öffentliche Konsultation

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) (Sektion III - Innovation und Technologie, Abteilung Mobilitäts- und Verkehrstechnologien) erarbeitet im Zeitraum von November 2019 bis Mai 2020 eine Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie für Mobilität (FTI-Strategie Mobilität).

Im Zuge der Entwicklung der FTI-Strategie Mobilität lädt das BMK Sie ein, sich an der ersten öffentlichen Konsultation zu beteiligen. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit zur bisher erarbeiteten Vision und Mission, aber auch ersten inhaltlichen Schwerpunktsetzungen, einzubeziehenden Zielgruppen sowie forschungs- und innovationspolitischen Instrumenten Stellung zu beziehen.

Hintergrund zur FTI-Strategie Mobilität:

Mit dem Auslaufen des nationalen Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramms „Mobilität der Zukunft“ (2012-2020) und des aktuellen EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 soll die zu erarbeitende FTI-Strategie Mobilität die Weichen für die zukünftige Ausgestaltung forschungs- und innovationspolitscher Maßnahmen im Bereich Mobilität stellen, sowie die erfolgreiche österreichische Positionierung in mobilitätsrelevanten Themenfeldern des künftigen EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon Europe unterstützen.

Die Befragung dauert ca. 15 Minuten und ist bis 5. März 2020 geöffnet.

18Feb

KLIEN Energieforschungsausschreibung

Am 18.12.2019 öffnete die 6. Ausschreibung im Programm Energieforschung des Klima- und Energiefonds. Die Ausschreibung ist mit 5 Mio. Euro dotiert. Einreichschluss ist der 1.4.2020 um 12:00 Uhr.

Themenfelder der Ausschreibung:

  • Datenerzeugung, -bereitstellung und -auswertung 

  • Digitalisierung integrierter regionaler Energiesysteme

  • Digitalisierung industrieller Energiesysteme
17Feb

Geschlossener Kreislauf zum Recycling von Hochvoltbatterien

Nachhaltiges Batterie-Recycling: Audi und Umicore haben die Testphase einer strategischen Forschungskooperation abgeschlossen. Das Ergebnis: Mehr als 90 Prozent des Kobalts und Nickels aus den Hochvoltbatterien des Audi e-tron lassen sich wiedergewinnen. 

17Feb

Honda und Isuzu wollen H2-Schwerlast-Lkw entwickeln

Honda und Isuzu Motors haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Erforschung von Schwerlast-Lkw mit Brennstoffzellen unterzeichnet. Die Kooperation ist aber vorerst nur auf zwei Jahre angesetzt, Serienmodelle sind nicht angekündigt.

 

17Feb

Prognose: Elektrifizierte Autos überholen 2030 Verbrenner

Glaubt man der Boston Consulting Group, werden die 2020er das Jahrzehnt der elektrifizierten Autos. Treiber für die Entwicklung seien dabei unter anderem der Druck durch Vorgaben der Regulierer zum Schadstoffausstoß sowie sinkende Batteriekosten. Im Vergleich zum Jahr 2014 dürfte der Batteriepreis 2030 etwa 80 Prozent niedriger sein, prognostizierte die BCG.

17Feb

Großbritannien plant Verbrenner-Aus fünf Jahre früher

Die neue britische Regierung will das ursprünglich für 2040 geplante Verbot für den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren auf das Jahr 2035 vorziehen. Zudem soll das Neuzulassungsverbot dann auch für Hybridfahrzeuge gelten.

17Feb

"Horizon 2020": Bereits mehr als 1,4 Milliarden Euro EU-Forschungsmittel nach Österreich

Forschende und Unternehmen in Österreich haben bereits 1,4 Milliarden Euro aus dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation 'Horizon 2020' eingeworben, gab Bundesminister Faßmann anläßlich eines Treffens mit EU-Forschungskommissarin Gabriel bekannt.

14Feb

Startschuss für europäisches Batterieforschungsprojekt SeNSE

Der Bedarf an Antriebsbatterien für Elektroautos wird in den nächsten Jahren dramatisch steigen.

Gegenwärtig kommen mehr als 90 Prozent dieser Akkus aus Asien. Die EU-Kommission hat daher 2017 die "European Battery Alliance" ins Leben gerufen, um Kompetenz und Fertigungskapazitäten dieser Schlüsseltechnologie in Europa aufzubauen. Die Forschung im Rahmen des Projekts SeNSE ist Teil dieser Initiative "European Battery Alliance" und wird vom EU-Forschungsförderprogramm Horizon 2020 getragen. Die elf Forschungspartner von SeNSE, darunter das AIT - Austrian Institute of Technology,  forschen in ihren Arbeiten an Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation – der sogenannten "Generation 3b".

13Feb

Fuel Cells and Hydrogen Call 2020

Das FCH JU - Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking hat am 14.1.2020 den diesjährigen Call veröffentlicht.
Das Budget der aktuellen Ausschreibung beträgt 93 Mio. Euro und umfasst 24 Projektthemen (Topics) in den Bereichen Energie und Verkehr und verteilt sich auf die folgenden 4 Kategorien:

  • Transport: 8 Topics
  • Energy: 9 Topics
  • Overarching (Energy & Transport): 2 Topics
  • Cross-Cutting: 5 Topics

Ende der Einreichfrist ist der 21. April 2020!

12Feb

Vernetzte und automatisierte Mobilitätsprojekte auf einen Blick

Im EU-Projekt ARCADE wurde eine Wissensdatenbank – die sogenannte CAD Knowledge Base – implementiert, die erstmals alle abgeschlossenen und aktuellen Projekte rund um Automatisierung sammelt. ARCADE selbst hat zum Ziel ein gemeinsames Verständnis zu vernetzter, kooperativer und automatisierter Mobilität zu schaffen und Rahmenbedingungen für die weiteren Entwicklungsschritte in diesem Feld zu definieren.

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