News

01Sep

Neuer Think Tank für die Energiewende

Die Gründungsmitglieder des Think Tanks REE (Rethink Energy Europe) sind davon überzeugt, dass zahlreiche zentrale Daten und Fakten rund um die Energiewende momentan zu wenig beachtet werden. Der Think Tank ist prominent besetzt mit dem Vorsitzenden Univ.-Prof. Georg Brasseur, Biontech-Mitgründer Univ.-Prof. Christoph Huber, Unternehmer Arthur Thöni, den Industriellen Dr. Hannes Androsch, Mag.a iur. Anna Steiger, Vizerektorin Personal und Gender TU Wien, die Umwelthistorikerin Univ.-Prof. Verena Winiwarter, den Komplexitätsforscher Univ.-Prof. Stefan Thurner und vielen weiteren Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Der gemeinnützige Verein REE möchte einen Beitrag zur Diskussion dieser Probleme leisten. Er verfolgt seine Ziele frei von ideologischen oder kommerziellen Interessen und ausschließlich basierend auf von der wissenschaftlichen Gemeinschaft überprüften Fakten.

17May

Wie steht es um die Feststoffbatterie?

Die Feststoffbatterie könnte dem E-Auto wertvolle Vorteile erbringen: Ultrakurze Ladezeiten, hohe Reichweiten, verbesserte Brandsicherheit und niedrigere Kosten versprechen die Fahrzeughersteller sich und ihren Kunden von der neuen Akku-Technik. Allerdings ist noch nicht klar, welche Hersteller diese Technologie bis zur Serienreife treiben und damit in den Markt gehen wollen. Ein Fachartikel der »Automobil Industrie« gibt einen Überblick. 

17May

AIT gründet neue Competence Unit "Battery Technologies"

Die Aktivitäten am AIT rund um elektrifizierte Antriebe konnten in den vergangenen Jahren stark ausgeweitet werden. „Angetrieben durch unsere erfolgreiche Internationalisierung, durch große EU-Projekte und Kooperationen mit internationalen Partnern haben sich die Aktivitäten in den letzten Jahren verdoppelt – sowohl was die Zahl der Projekte und der Forscher:innen als auch des Budgets betrifft“, berichtet Helmut Oberguggenberger, Leiter der Competence Unit „Electric Vehicle Technologies“. Als Folge dieses starken Wachstums und zur Schärfung des strategischen Fokus wurde nun aus dieser Competence Unit heraus eine eigene Competence Unit „Battery Technologies“ ins Leben gerufen sowie ein Solid-State-Batterielabor eingerichtet. In dieser werden zum einen die bestehenden Forschungsaktivitäten in diesem Bereich gebündelt, und zum anderen werden weitere Investitionen in strategische Themenfelder getätigt.
 

17May

Steirische Forschungskompetenz für optimierte Lithium-Ionen-Batterien

Erstmals forscht ein rein steirisches Konsortium an signifikanten Verbesserungen von Lithium-Ionen-Batterien. Für das Projekt „OpMoSi“ haben sich vier maßgebliche Player des heimischen Industrie- und Forschungskomplexes zusammengetan, womit eine in Österreich einzigartige Bündelung von Kompetenzen im Bereich der Forschung und Entwicklung von Batterien erreicht wird. Koordinator des Konsortiums ist ein A3PS Mitglied, nämlich die Virtual Vehicle Research GmbH.

17May

Neue Testmöglichkeiten für automatisiertes Fahren

Automatisierte Mobilitätslösungen sind bereits heute ein wichtiger Bestandteil in unserem Verkehrssystem. Um das Testen von automatisiertem Fahren auf öffentlichen Straßen unter gesicherten Rahmenbedingungen zu ermöglichen, wurde im Jahr 2019 die "Automatisiertes Fahren Verordnung" (AutomatFahrV) veröffentlicht. Mit 1. April 2022 trat nun die 2. Novelle der AutomatFahrV in Kraft und präsentiert weitere Anwendungsfälle. Informieren Sie sich hier über alle Neuerungen, die die Novelle beinhaltet, wie beispielsweise fünf neue Anwendungsfälle für Testzwecke und neue Sicherheitsanforderungen.

17May

TÜV Rheinland erteilt das weltweit erste Zertifikat für grünen Wasserstoff

Der deutsche Prüfdienstleister TÜV Rheinland hat einer geplanten Anlage im Oman das weltweit erste Zertifikat für grünen Wasserstoff und Ammoniak erteilt. Die Anlage mit 300-MW-Elektrolyseuren und 500-MW-Solarenergie wird von dem norwegischen Hersteller erneuerbarer Energien Scatec und dem indischen Unternehmen für nachhaltige Energie ACME Group entwickelt. 

12May

Österreichischer Anlagenbauer eröffnet größte Biodiesel-Anlage Kaliforniens

Für die Crimson Renewable Energy LP, den größten Biodiesel-Produzenten in Kalifornien mit Hauptsitz in Denver (Colorado), hat der steirische Biodiesel-Spezialanlagenbauer und Technologie-Entwickler BDI im kalifornischen Bakersfield eine neue Biodiesel-Produktionsanlage gebaut. Die Anlage bietet die Möglichkeit, regional gesammelte Abfallfette aus Großküchen, der Lebensmittelindustrie oder Abwasseraufbereitungsanlagen lokal zu verarbeiten und so den ökologischen Fußabdruck deutlich zu reduzieren. Mit der Lieferung der Technologie, des Kernequipments und der nötigen Engineering-Services knüpft die BDI mit dieser Anlage an ein Projekt von 2016 an. Kalifornien gilt in den USA – dank des unermüdlichen Einsatzes des ehemaligen Gouverneurs und Gründers des Austrian World Summit, Arnold Schwarzenegger – als Vorreiter in Sachen Klimaschutz und setzt sich sehr stark für CO2-Neutralität ein. Mit der Verwertung von Abfallreststoffen trägt auch die BDI ihren Teil bei.

10May

Erfolgreiches Projekt zur Weiterverwendung von E-Auto Batterien

Das kooperative Forschungsprojekt „SecondLifeBatteries“,  zielte auf die Weiterverwendung bereits genutzter E-Batterien ab, die nicht mehr die volle Leistung bringen. Zur gezielten Planung und Realisierung eines „zweiten Lebens“ von Batterien ist es notwendig, den Zustand einer Batterie genau zu bestimmen, und auf Basis des Batteriezustands zu entscheiden, ob und wie die Batterie weiterverwendet werden kann oder direkt recycelt werden muss. Im Zuge des Projektes haben die Projektpartner AVL DiTEST und AVL List hierfür ein mobiles Schnellanalyse-Gerät sowie ein elektronisches Bewertungswerkzeug entwickelt, welche die rasche und kostengünstige Prüfung und Zustandsanalyse unterschiedlicher Batterien verschiedener Erzeuger ermöglicht und deren bestmögliche Nachnutzung.

01May

Offene Stellen in der Community

25Apr

Workshop „Take Off for Radical Green“ ermittelte Zukunftsthemen für den Luftfahrtsektor

Am 09. März 2022 fand ein vom BMK organisierter Online-Workshop statt, dessen Ziel es war, gemeinsam mit interessierten Stakeholdern – über die einzelne Organisationsperspektive hinaus – die Zukunft bis 2040 „radical green" für die Luftfahrt zu denken. Im Mittelpunkt standen dabei die beiden Fragestellungen „Was können wir gemeinsam tun, um für die österreichische Luftfahrt(zuliefer)industrie und –verkehrswirtschaft ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen?“ sowie „Welche notwendigen FTI Initiativen/Themen/Vorhaben zu Sustainable Aviation Fuels (SAF) – Biotreibstoffe, synthetische Treibstoffe, Wasserstoff – Entwicklung und Systemfähigkeit – braucht es, um die grüne Zukunft zu erreichen?“.

 

25Apr

EASA veröffentlicht Vorschlag für neue Kraftstoffregelung bei Flugzeugen

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat einen Vorschlag veröffentlicht, in dem es darum geht, dass Luftfahrtunternehmen die Menge des mitgeführten Treibstoffs während des Flugbetriebs reduzieren dürfen, um so die CO2-Emissionen des gesamten Flugs zu reduzieren. "Dieses Regelungspaket ist Teil der allgemeinen Bemühungen der EASA, die Auswirkungen der Luftfahrt auf die Umwelt zu verringern", sagt Jesper Rasmussen, EASA Flight Standards Director.  "Es gibt keinen Grund, mehr Treibstoffreserven als nötig in den Himmel zu heben - schließlich weist allein das Anheben und Mitführen von Treibstoff einen bestimmten Energiebedarf auf. Am wichtigsten ist aber, dass die Sicherheit nicht beeinträchtigt wird. Die Reduzierung ist durch bessere Bewertungsmethoden und Datenlage möglich, die es den Fluggesellschaften nun erlauben, eine genauere Risikobewertung durchzuführen."

25Apr

Mpreis startet Produktion von grünem Wasserstoff

Vor kurzem erfolgte bei Mpreis in Völs bei Innsbruck die erste Inbetriebsetzung der firmeneigenen Elektrolyseanalage. Im März 2022 produzierte das Familienunternehmen damit erstmals grünen Wasserstoff. Im Rahmen des EU-Projekts "Demo4Grid" wolle man weiterhin beweisen, dass sich mit dem Elektrolyseur Schwankungen im österreichischen Stromnetz ausgleichen lassen.

26Mar

A3PS Vortrag beim ACE Symposium "The Future of Mobility"

Die Mobilität befindet sich derzeit in einer Phase des grundlegenden Wandels und steht dabei vor großen Herausforderungen, die aber auch enorme Potenziale bergen. Auf dem ACE-Symposium "The Future of Mobility" am 22. Februar im Kuppelsaal der TU Wien referierten hochkarätige Experten von Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer Austria, vertreten durch Sandra Stein, bis hin zu Mobilitätsunternehmen wie der ÖBB, vertreten durch Silvia Angelo, und Kapsch TrafficCom, vertreten durch CEO Georg Kapsch, über ihre Bemühungen, zukunftsweisende Mobilitätslösungen zu realisieren. In dieser Runde sprach Michael Nöst, CEO A3PS, zum Thema "Different Vehicle Categories & Use Cases Demand Different Technological Approaches on the Way to a Carbon-Neutral Future". Bei dem Vortrag wurden verschiedene nachhaltige Fahrzeug-, Schifffahrt- und Flugzeugantriebstechnologien und deren Anwendungsfelder vorgestellt. Außerdem ließ Dr. Nöst das Publikum an den interessanten Highlights und innovativen Lösungen, die er auf der CES 2022 in Las Vegas entdeckte, teilhaben und schloss mit einem kurzen Einblick in die smarte Mobilitätszukunft 4.0.

24Mar

VCÖ-Mobilitätspreis Einreichphase gestartet

Der Startschuss für die Einreichphase des VCÖ-Mobilitätspreis Österreich 2022 ist erfolgt. Das diesjährige Motto lautet "Verkehrswende umsetzen". Gesucht sind dabei Projekte oder Konzepte für eine ökologisch verträgliche Mobilität oder einen nachhaltigeren Gütertransport. Teilnehmen können Unternehmen, Start-Ups, Gemeinden, Städte und Bezirke, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Vereine, Studierende, Initiativen und Privatpersonen. Auch internationale Projekte sind willkommen. Eingereicht werden können umgesetzte Projekte ebenso wie Konzepte, Pilotprojekte und Forschungsarbeiten, um die Mobilitätswende voranzubringen. Einreichschluss ist der 01. Juni 2022. 

24Mar

BDI modernisiert Biodiesel-Anlagen in Deutschland

Die amerikanische Renewable Energy Group hat A3PS-Mitglied BDI-BioEnergy International, ein Technologieführer aus der Steiermark, mit der Modernisierung von zwei Biodiesel-Anlagen in Deutschland beauftragt. Durch den Umbau wird qualitativ minderwertiges Abfallöl und -fett kostengünstig zu reinem Biodiesel für 300.000 PKW umgewandelt. Markus Dielacher, Geschäftsführer von BDI: „Mit unserem innovativen RetroFit-Programm bringen wir die beiden Biodiesel-Anlagen auf ein völlig neues technisches und wirtschaftliches Level. Das Ergebnis sind einzigartige Rohstoffflexibilität, maximale Anlagenverfügbarkeit und ein messbar wertvoller Beitrag zu Kreislaufwirtschaft und CO2 Reduktion“

24Mar

300 Millionen Euro für innovative Wasserstoffprojekte

Die erste Ausschreibung der „Clean Hydrogen Partnership“ öffnet mit 31. März. Es werden 300,5 Millionen Euro werden für die Unterstützung von Projekten bereitgestellt, um die Entwicklung modernster Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien voranzutreiben. Deadlines für das einstufige Einreichverfahren sind der 31. Mai bzw. der 20. September 2022. Die Ausschreibung deckt ein breites Spektrum an Forschungs- und Innovationsaktivitäten entlang der gesamten Wasserstoffversorgungs- und Wertschöpfungskette ab: Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff, Endverbrauch von Wasserstoff im Verkehr sowie Wärme und Strom.

11Mar

In Österreich grünt die Mobilität: Platz 9 bei EU-weiter Analyse

Eine neue Studie des Schnellladeinfrastrukturanbieters Heliox hat den Weg hin zur grünen Mobilität europäischer Länder analysiert. Dafür wurden die wichtigsten Kategorien betrachtet, die mit der grünen Mobilitätswende im Zusammenhang stehen: öffentlicher Personennahverkehr, Anteil elektrischer Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur, Subventionen und der Ausstieg aus fossilen Energien. Österreich landet auf EU-weit auf Platz 9 und liegt damit gut im Rennen. Die Niederlande und Luxemburg sind der Studie zufolge die grünsten Länder im Hinblick auf nachhaltige Mobilität. In allen Kategorien erhalten sie die höchsten Punktzahlen und vor allem das Netz an Ladestationen sticht positiv hervor. Schweden und Deutschland setzen sich leicht von der Verfolgergruppe ab und schneiden beim Thema Subventionen besser ab. Die Top 10 wird von Estland, Belgien, Frankreich, Slowenien, Österreich und dem Vereinigten Königreich vervollständigt.

11Mar

Was ist eine AGM-Batterie?

Die Batteriesäure einer AGM-Batterie ist in einem Glasvlies gebunden und bleibt so stabil: Das verhindert die Selbstentladung, erhöht die Ladungsaufnahme und verlängert die Lebensdauer. Dabei steht AGM für "Absorbent Glass Mat" (absorbierendes Glasvlies) und ist eine Weiterentwicklung der Bleisäurebatterie. Bei diesen Batterien ist der Elektrolyt – also die Batteriesäure – in einem Glasvlies gebunden und wird von diesem wie von einem Schwamm aufgesaugt. Dadurch wird die Säureschichtung – die Hauptursache von Entladungen bei herkömmlichen Bleisäureakkus – verhindert. Ein weiterer Vorteil der AGM-Technologie ist ihre ausgezeichnete Ladungsaufnahme. Die Batterie kann vollständig geladen werden – nicht nur im Labor, sondern auch tatsächlich im Fahrzeug.

11Mar

Wirkungsindikatoren für die (FTI-Agenda) Mobilität 2026 veröffentlicht

Die FTI-Agenda Mobilität 2026 setzt mit einer Konkretisierung von FTI-relevanten Themen, Maßnahmen, Zielen und Zielgruppen in vier thematischen Missionsfeldern den innovationspolitischen Rahmen für die kommenden fünf Jahre im Bereich Mobilität. Als Grundlage für einen praktikablen Monitoring- und Steuerungsprozess der Agenda wurden Indikatoren erarbeitet, die den Erfolg der gesetzten FTI-Maßnahmen messen. Details zur Entwicklung und Ausgestaltung der Indikatoren wurden nun veröffentlicht.

03Mar

Weltweit erstes Testfeld für Brennstoffzellen-Antriebsstrang im Megawatt-Bereich

AVL unterstützt das Projekt BALIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Brennstoffzellen-Verbundprüfstand für bis zu 1,5 Megawatt (MW) Leistung. Das Testfeld bildet eine Entwicklungsumgebung für hybride, wasserstoff- und elektrobasierte Antriebskonzepte für Passagierflugzeuge bis 60 Personen ab. Es umfasst die notwendige Testinfrastruktur sowie die Hauptkomponenten des Antriebstrangs selbst. Hierzu gehören Brennstoffzellensysteme, der Wasserstofftank, Elektromotoren, ein Batteriesystem, das Kühlsystem sowie die Steuerungs- und Regelungstechnik. Die große Variabilität und Funktionsvielfalt der Testumgebung erlaubt Forschungs- und Entwicklungsarbeiten unter den unterschiedlichsten geltenden Rahmenbedingungen, Anforderungen und Richtlinien. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

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