Market and Management

Shuttles: Es geht nur elektrisch

08.05.2019 17:40

Die Konzepte für automatisierte Shuttles ähneln sich nicht zufällig in Aufbau und Design. Das typische Monobox-Design folgt drei Anforderungen: kein Fahrerarbeitsplatz, keine Fahrtrichtungspräferenz (d. h. uneingeschränkte Vor- und Rückwärtsfahrt) und minimaler Fahrzeugflächenbedarf relativ zur Passagierzahl. Einige Betriebskonzepte zeigen den depotlosen Betrieb auf. Das heißt, das Fahrzeug fährt 24 Stunden an sieben Tagen oder verbleibt bei Betriebsunterbrechung in einer Haltestelle. Es ist kaum vorstellbar, dass man dort bei laufendem Fahrgastbetrieb eine Flüssigbetankung integrieren könnte. Dagegen ist eine induktive oder kontaktierende elektrische Ladung unter dem Boden oder über das Dach problemlos möglich und heute bereits im E-Busverkehr üblich.

Chinas Automarkt und die europäischen OEMs

29.04.2019 07:06
Chinas Automarkt und die europäischen OEMs

"Erhebliches Zukunftspotenzial" bei E-Autos in China attestierte der deutsche Branchenverband VDA den deutschen Herstellern. Auf der anderen Seite erwartet das deutsche Center of Automotive Management ein Ende der zwei Jahrzehnte andauernden Wachstumsphase in China – was die stark vom chinesischen Markt abhängigen deutschen Autohersteller stark treffen könnte. Die Volkswagen-Gruppe (VW, Porsche und Audi) erreicht 2018 in China einen Absatz von 4,2 Millionen Autos, das sind 40% ihres weltweiten Absatzes. BMW setzte in China 26% seiner Autos ab, Daimler 23%.
Link: China wird ein unsicheres Terrain für westliche Autobauer

Peking gibt den Takt beim Umstieg auf Elektroautos vor - in erster Linie nicht wegen des Umweltschutzes, sondern weil der Technologievorsprung des Westens so viel leichter gebrochen werden kann. Europäische Hersteller wie VW und BMW stehen einer immer stärkeren chinesischen Konkurrenz gegenüber. Chinas große OEMs wie Geely, BAIC oder BYD haben seit Jahren E-Autos im Angebot, junge Firmen wie Nio oder Byton, die nur E-Autos produzieren, sind starke Innovationstreiber.
Daher wollen BMW und Daimler die nächsten Generationen ihrer elektrifizierten Kleinwagen Mini und Smart mit Partnern in China bauen (und von dort aus auch exportieren). VW investiert in einem Joint Venture mit JAC in ein E-Auto-Werk in Hefei (Kapazität: 100.000 Fahrzeuge jährlich) und will binnen zwei Jahren mehr als 30 neue BEV- und PHEV-Modelle auf den Markt bringen, wobei die Hälfte lokal produziert und die andere Hälfte importiert werden soll. Im Jahr 2020 will VW rund 400.000 und bis 2025 auf 1,5 Millionen elektrifizierte Fahrzeuge in China absetzen.
Link: VW Elektroauto-Werk in China

McKinsey: Wie werden E-Fahrzeuge rentabel?

09.04.2019 21:38
McKinsey: Wie werden E-Fahrzeuge rentabel?

Eine der Kernfragen der Fahrzeughersteller ist, wie man mit einem Elektrofahrzeug so viel Geld verdienen kann wie mit einem konventionellen Auto mit Verbrennungsmotor. Eine McKinsey-Studie gibt klare Empfehlungen: Designvereinfachungen, Anpassungen des Produktdesigns und der Funktionalitäten an urbane Mobilitätskonzepte, die Öffnung der gesamten Wertschöpfungskette für Partnerschaften sowie die Erkundung neuer Geschäftsmodelle. Wenn diese Umstellung strukturell angegangen wird, könnten die OEM mit EVs einen Kostengleichwert im Vergleich zu ICE-Fahrzeugen erreichen - und im Jahr 2025 sogar eine Gewinnmarge von 2-3% pro Fahrzeug erzielen.

US-Lieferkette für kritische E-Fahrzeug-Rohstoffe

09.04.2019 21:33
US-Lieferkette für kritische E-Fahrzeug-Rohstoffe

US-Regierungsbeamte planen ein Treffen mit Führungskräften von Tesla, GM und Ford sowie Lithium-Produzenten, um eine nationale Lieferkette für kritische Rohstoffe in Elektrofahrzeugen auf den Weg zu bringen. Dabei gehe es insbesondere um Lithium, Nickel, Kobalt und Graphit für Batteriehersteller. Während Volkswagen, Tesla und andere Autohersteller und Batteriehersteller in den USA expandieren, sind sie auf Mineralstoffimporte angewiesen – und auf den geplanten Ausbau weiterer Minen und Aufbereitungsanlagen in den USA.

PIA Automation Austria erhält Großauftrag von Daimler

09.04.2019 20:47
PIA Automation Austria erhält Großauftrag von Daimler

Für eine Produktionslinie für Achsgetriebe hat ACstyria Partner PIA Automation Austria mit Sitz in Grambach, südlich von Graz, einen Großauftrag von Daimler erhalten. „Mit der Powertrain-Production-System Modulserie PPS gehören unsere Anlagen zu den flexibelsten Systemen der Welt und bieten in der Großserien-Produktion einen klaren technologischen Vorteil“, so der Geschäftsführer Norbert Kahr. Sowohl bei führenden Automobilzulieferern wie Magna und ZF, als auch bei Fahrzeugherstellern wie Daimler, BMW und Volkswagen wird die PPS Modulserie von PIA bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt.

Die Entwicklung von Truck Platooning

08.04.2019 13:52

Im Artikel "The Three Streams of Truck Platooning" gibt Richard Bishop einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich Truck Platooning über die letzten 20 Jahre. Unter anderem werden aktuelle Truck Platooning Projekte auf der ganzen Welt aufgelistet, darunter das österreichische Forschungsprojekt  "Connecting Austria".

BMW und Daimler künftig mit gemeinsamer E-Plattform?

26.03.2019 11:39
BMW und Daimler künftig mit gemeinsamer E-Plattform?

Nach der Zusammenlegung ihrer Mobilitätsdienste und der geplanten Zusammenarbeit bei der Entwicklung autonomer Autos könnten die beiden Autobauer BMW und Mercedes-Benz künftig auch gemeinsame Plattformen u.a. für Elektroautos nutzen.

 

Audi plant bis 2025 rund 30 Elektro- und PHEV-Modelle

26.03.2019 11:38

Audi hat seine E-Roadmap erweitert und will nun bis 2025 rund 30 Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle anbieten. Bereits Ende 2020 will Audi zwölf elektrifizierte Fahrzeuge am Markt haben und damit jedes Segment abdecken. Hinzu kommen noch sechs Plug-in-Hybride. Beim sukzessiven Umbau des Modellportfolios werde Audi in Zukunft wesentlich stärker Synergiepotenziale im VW-Konzern ausschöpfen, etwa bei der Skalierung der Elektromobilität über die gemeinsam mit Porsche entwickelte Premium-Architektur PPE sowie den Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) von Volkswagen.

Volkswagen setzt noch stärker auf das E-Auto

26.03.2019 11:36
Volkswagen setzt noch stärker auf das E-Auto

Volkswagen schlägt bei der Elektromobilität ein noch höheres Tempo an als bisher geplant: Statt der bislang angekündigten 50 neuen E-Modelle sollen es bis 2028 nun sogar 70 sein. Die E-Offensive soll entscheidend dazu beitragen, dass VW bis 2050 zu einem komplett CO2-neutralen Unternehmen werden kann. Auch beim Absatz plant der Konzern offensiver.

Außerdem erwägt VW aus dem Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) auszutreten. Grund dafür sei die Offenheit für Technologien des VDA und dessen mangelnde Konzentration auf batterielektrische Antriebe. Das überfordere die Branche.

Stuttgart entwickelt innerstädtisches Schnellladenetz

26.03.2019 11:34
Stuttgart entwickelt innerstädtisches Schnellladenetz

Die Region Stuttgart entwickelt ein innerstädtisches Schnellladenetz für Elektroautos. Schnellladesäulen sollen in der Region innerhalb von zehn Minuten erreichbar sein. Für E-Fahrzeuge gibt es bereits an 586 Standorten 1.431 Ladepunkte. Was bislang jedoch noch fehlt, ist eine flächendeckende Schnellladeinfrastruktur.

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