Market and Management

Report veröffentlicht: Boschs Brennstoffzellen für EV werden deutlich weniger Platinum als üblich benötigen

16.05.2019 10:55

Automobilzulieferer Bosch erwartet, dass Platinum nur eine kleine Rolle bei zukünftigen Brennstoffzellen spielen wird. Den Berechnungen von Reuters zufolge würde Bosch nur ein Zehntel des Platinums, das für aktuelle FCEVs erforderlich ist, benötigen.

HEV TCP Annual Report

16.05.2019 10:19

Der Jahresbericht des Technologiekollaborationsprogramms "Hybrid and Electric Vehicles" (HEV TCP) mit dem Titel "Hybrid and Electric Vehicles - The Electric Drive Hauls" steht auf der Website des TCP on HEV zum Download bereit. Der Jahresbericht beinhaltet EV-News aus 21 Ländern. Österreich ist seitens BMVIT und AustriaTech im HEV TCP vertreten.

PSA, Opel & Saft als Batteriezell-Konsortium

09.05.2019 11:25
PSA, Opel & Saft als Batteriezell-Konsortium

Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier und sein französischer Kollege Bruno Le Maire haben bestätigt, dass PSA-Konzern und der Batteriehersteller Saft ein europäisches Konsortium für die Produktion von Batteriezellen voranbringen wollen. Geplant sei eine „großformatige und nachhaltige Batteriefertigung in Frankreich und Deutschland“. Die EU-Kommission habe erlaubt, dass die Batteriezellenfertigung in Europa mit bis zu 1,2 Milliarden Euro gefördert werden kann.

Second-Life für E-Fahrzeug-Batterien

09.05.2019 11:22
Second-Life für E-Fahrzeug-Batterien

Im Artikel „Second-life EV batteries: The newest value pool in energy storage“ beschreibt McKinsey die zukünftigen Herausforderungen für die Weiterverwendung ausgedienter Traktionsbatterien von E-Fahrzeugen.

Weltweit erster fahrerloser Truck auf öffentlichen Straßen

08.05.2019 17:50

Der vollelektrische autonome T-pod Truck des schwedischen Start-ups Einride wird als erster fahrerloser Lkw ab 15. Mai auf öffentlichen Straßen unterwegs sein. Das Fahrzeug ohne Fahrerkabine wird zum Transport von Waren zwischen einem Lager und einem Terminal in Jönköping (Schweden) eingesetzt werden.

Shuttles: Es geht nur elektrisch

08.05.2019 17:40

Die Konzepte für automatisierte Shuttles ähneln sich nicht zufällig in Aufbau und Design. Das typische Monobox-Design folgt drei Anforderungen: kein Fahrerarbeitsplatz, keine Fahrtrichtungspräferenz (d. h. uneingeschränkte Vor- und Rückwärtsfahrt) und minimaler Fahrzeugflächenbedarf relativ zur Passagierzahl. Einige Betriebskonzepte zeigen den depotlosen Betrieb auf. Das heißt, das Fahrzeug fährt 24 Stunden an sieben Tagen oder verbleibt bei Betriebsunterbrechung in einer Haltestelle. Es ist kaum vorstellbar, dass man dort bei laufendem Fahrgastbetrieb eine Flüssigbetankung integrieren könnte. Dagegen ist eine induktive oder kontaktierende elektrische Ladung unter dem Boden oder über das Dach problemlos möglich und heute bereits im E-Busverkehr üblich.

Chinas Automarkt und die europäischen OEMs

29.04.2019 07:06
Chinas Automarkt und die europäischen OEMs

"Erhebliches Zukunftspotenzial" bei E-Autos in China attestierte der deutsche Branchenverband VDA den deutschen Herstellern. Auf der anderen Seite erwartet das deutsche Center of Automotive Management ein Ende der zwei Jahrzehnte andauernden Wachstumsphase in China – was die stark vom chinesischen Markt abhängigen deutschen Autohersteller stark treffen könnte. Die Volkswagen-Gruppe (VW, Porsche und Audi) erreicht 2018 in China einen Absatz von 4,2 Millionen Autos, das sind 40% ihres weltweiten Absatzes. BMW setzte in China 26% seiner Autos ab, Daimler 23%.
Link: China wird ein unsicheres Terrain für westliche Autobauer

Peking gibt den Takt beim Umstieg auf Elektroautos vor - in erster Linie nicht wegen des Umweltschutzes, sondern weil der Technologievorsprung des Westens so viel leichter gebrochen werden kann. Europäische Hersteller wie VW und BMW stehen einer immer stärkeren chinesischen Konkurrenz gegenüber. Chinas große OEMs wie Geely, BAIC oder BYD haben seit Jahren E-Autos im Angebot, junge Firmen wie Nio oder Byton, die nur E-Autos produzieren, sind starke Innovationstreiber.
Daher wollen BMW und Daimler die nächsten Generationen ihrer elektrifizierten Kleinwagen Mini und Smart mit Partnern in China bauen (und von dort aus auch exportieren). VW investiert in einem Joint Venture mit JAC in ein E-Auto-Werk in Hefei (Kapazität: 100.000 Fahrzeuge jährlich) und will binnen zwei Jahren mehr als 30 neue BEV- und PHEV-Modelle auf den Markt bringen, wobei die Hälfte lokal produziert und die andere Hälfte importiert werden soll. Im Jahr 2020 will VW rund 400.000 und bis 2025 auf 1,5 Millionen elektrifizierte Fahrzeuge in China absetzen.
Link: VW Elektroauto-Werk in China

McKinsey: Wie werden E-Fahrzeuge rentabel?

09.04.2019 21:38
McKinsey: Wie werden E-Fahrzeuge rentabel?

Eine der Kernfragen der Fahrzeughersteller ist, wie man mit einem Elektrofahrzeug so viel Geld verdienen kann wie mit einem konventionellen Auto mit Verbrennungsmotor. Eine McKinsey-Studie gibt klare Empfehlungen: Designvereinfachungen, Anpassungen des Produktdesigns und der Funktionalitäten an urbane Mobilitätskonzepte, die Öffnung der gesamten Wertschöpfungskette für Partnerschaften sowie die Erkundung neuer Geschäftsmodelle. Wenn diese Umstellung strukturell angegangen wird, könnten die OEM mit EVs einen Kostengleichwert im Vergleich zu ICE-Fahrzeugen erreichen - und im Jahr 2025 sogar eine Gewinnmarge von 2-3% pro Fahrzeug erzielen.

US-Lieferkette für kritische E-Fahrzeug-Rohstoffe

09.04.2019 21:33
US-Lieferkette für kritische E-Fahrzeug-Rohstoffe

US-Regierungsbeamte planen ein Treffen mit Führungskräften von Tesla, GM und Ford sowie Lithium-Produzenten, um eine nationale Lieferkette für kritische Rohstoffe in Elektrofahrzeugen auf den Weg zu bringen. Dabei gehe es insbesondere um Lithium, Nickel, Kobalt und Graphit für Batteriehersteller. Während Volkswagen, Tesla und andere Autohersteller und Batteriehersteller in den USA expandieren, sind sie auf Mineralstoffimporte angewiesen – und auf den geplanten Ausbau weiterer Minen und Aufbereitungsanlagen in den USA.

PIA Automation Austria erhält Großauftrag von Daimler

09.04.2019 20:47
PIA Automation Austria erhält Großauftrag von Daimler

Für eine Produktionslinie für Achsgetriebe hat ACstyria Partner PIA Automation Austria mit Sitz in Grambach, südlich von Graz, einen Großauftrag von Daimler erhalten. „Mit der Powertrain-Production-System Modulserie PPS gehören unsere Anlagen zu den flexibelsten Systemen der Welt und bieten in der Großserien-Produktion einen klaren technologischen Vorteil“, so der Geschäftsführer Norbert Kahr. Sowohl bei führenden Automobilzulieferern wie Magna und ZF, als auch bei Fahrzeugherstellern wie Daimler, BMW und Volkswagen wird die PPS Modulserie von PIA bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt.

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